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Festnahme in Hamburg: Stadtplan-Erbe Alexander Falk soll Auftragskiller angeheuert haben

Alexander Falk, Erbe des gleichnamigen Stadtplan-Unternehmens, soll 2010 zu einem Tötungsdelikt an einem Anwalt angestiftet haben. Am Dienstag ließ ihn die Staatsanwaltschaft Frankfurt in Hamburg festnehmen.

Alexander Falk - Auftragskiller - Festnahme - Stadtplan-Erbe

Unternehmer Alexander Falk ist ins Visier der Staatsanwaltschaft Frankfurt geraten (Archivbild)

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Er erbte Millionen, machte aus dem Geld ein deutlich größeres Vermögen und landete letztlich im Gefängnis: Nun hat Alexander Falk, Sohn des Stadtplan-Unternehmers Gerhard Falk, erneut Ärger am Hals. Am Dienstagmorgen wurde der 49-Jährige in Hamburg festgenommen. Demnach wirft die Staatsanwaltschaft Frankfurt Falk vor, im Jahr 2010 einen Auftragskiller beauftragt und auf einen Anwalt angesetzt zu haben, der damals offenbar mit einer millionenschweren Schadensersatzklage gegen Falk befasst war.

Gegenüber dem "Spiegel"  bestätigte die zuständige Staatsanwaltschaft, dass "ein 49 Jahre alter in Hamburg wohnhafter Beschuldigter aufgrund eines Haftbefehls des Amtgerichts Frankfurt am Main" festgenommen worden sei. Dass es sich bei dem Festgenommenen um Alexander Falk handelt, bestätigte die Behörde nicht. Die Festnahme steht dem Bericht zufolge in Zusammenhang "mit der Schussabgabe auf einen Rechtsanwalt in Frankfurt am Main im Jahre 2010". Laut "Bild"-Zeitung, die zuerst berichtet hatte, soll es sich bei dem Juristen um den Frankfurter Star-Anwalt Wolfgang J. handeln. Dieser war im Januar 2010 vor seinem Haus niedergeschossen und schwer verletzt worden. Wolfgang J. soll damals die Gegenseite in einer Zivilklage gegen Alexander Falk vertreten haben. Demnach soll es damals um Schadensersatzforderungen in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro gegangen sein.

Alexander Falk zu vier Jahren Haft verurteilt

Alexander Falk und seine Schwester hatten ihre Anteile am Stadtplan-Unternehmen 1996 für umgerechnet rund 25 Millionen Euro verkauft. Anschließend gründete und kaufte der heute 49-Jährige mehrere Unternehmen im Bereich der New Economy. Darunter die Ision AG, die er Ende 2000 für 812 Millionen Euro an das britische Unternehmen Energis verkaufte, das jedoch kurz darauf Pleite ging und einen Prozess gegen Falk anstrengte. 

Der Vorwurf: Durch Bilanzfälschung sollte Falk den Wert von Ision künstlich in die Höhe getrieben haben, um einen höheren Verkaufspreis erzielen zu können. Am Ende eines vierjährigen Prozesses, den Falk teilweise in Untersuchungshaft verbrachte,  wurde der Unternehmer wegen versuchten gemeinschaftlichen Betrugs und Bilanzfälschung vom Amtsgericht Hamburg zu vier Jahren Haft verurteilt. Im August 2011 kam Falk nach der Verbüßung von zwei Dritteln der Haftstrafe wieder auf freien Fuß. Wiederum gut zwei Jahre später wurde er in einem weiteren Prozess zur Zahlung von 209 Millionen Euro an die Insolvenzverwaltung von Energis verurteilt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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