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Stalker: Wenn Liebe Wahn wird

Seit elf Jahren wird ein Dozent der Berliner FU von einer früheren Studentin terrorisiert: Sie lauerte ihm auf, gab sich als Geliebte aus, machte ihm das Leben zur Hölle. Bis er durch das Stalking alles verlor - Frau, Job, Gesundheit; doch sie ist noch immer hinter ihm her. Ein neues Gesetz soll jetzt Stalker hart bestrafen.

Ein kleiner, verwinkelter Flur. Blauer Teppichboden. Blaue Türen. An einer steht noch sein Name. Sein ehemaliges Büro, Raum KL 25/231, liegt im ersten Stock der "Silberlaube", eines weitläufigen Gebäudekomplexes mit kleinen Innenhöfen und Dachgärten. Das Labyrinth mit den silbernen Fassaden im Berliner Bezirk Dahlem gehört zum Campus der Freien Universität (FU). Hier hat er fast 30 Jahre lang als Französischdozent gearbeitet. Und hier hat er sie zum ersten Mal bemerkt, im Frühjahr 1994. Da gab sie, damals noch Studentin, eine Arbeit ab zur Korrektur. In die Mappe hatte sie einen "Gutschein zur Körpervisitation" gelegt.

Dies ist die Geschichte

eines Mannes, dem eine Frau das Leben zur Hölle gemacht hat. Eine Frau, mit der er nicht mehr als ein Dutzend Sätze gewechselt hat. Mit der er nie ein Verhältnis gehabt, der er nie Avancen gemacht hat. Die ihn belästigt, verfolgt und terrorisiert. Bis heute. Elf Jahre lang, eines der längsten Martyrien dieser Art in Deutschland. "Stalking" heißt das Phänomen. Das aus der Jägersprache stammende englische Verb "to stalk" bedeutet "pirschen, an das Wild anschleichen". "Der Stalker", weiß die Berliner Autorin Susanne Schumacher×, "ist vollständig auf das Opfer fixiert, pirscht sich in ein fremdes Leben, schleicht sich heran an das Opfer und treibt es in die Enge." Der Stalker ist davon besessen, sein Opfer zu lieben. Er stellt ihm nach, macht immer wieder auf sich aufmerksam. Verbittet sich das Opfer die Belästigungen, steigert sich der Stalker in eine irre Lust an der Jagd: Die systematische Verfolgung wird unheimlich - und gefährlich. Schließlich geht es nicht mehr nur um Aufmerksamkeit, sondern um Kontrolle und Macht.

Ein neuer Strafgesetzbuch-Paragraf 238 ("Schwere Belästigung"), in dieser Woche von elf Bundesländern in den Bundesrat eingebracht, soll Stalking künftig zur Straftat machen, die mit bis zu drei Jahren Freiheitsentzug geahndet werden kann. Als er den "Gutschein zur Körpervisitation" in der Arbeit der Studentin Katja Willner** fand, hatte der FU-Dozent Christian Meunier, ein gebürtiger Franzose mit deutschem Pass, noch keine Ahnung von Stalking. Er sprach sie an und machte ihr klar: Es gebe genug Männer auf der Welt, sie müsse sich einen anderen aussuchen.

Christian Meunier, heute 57, war damals verheiratet, Vater von zwei Töchtern und einem Sohn und nicht auf Affären aus. Zumal Katja Willner, groß und kräftig, heute 42, keineswegs seinem Bild einer attraktiven Frau entsprach: "Sie lächelte immer etwas dumm." Die Spät-Studentin war früher Krankenschwester gewesen, hatte ihr Abi nachgeholt und sich dann an der FU eingeschrieben.

Wenn er morgens in sein Büro kam, klebte manchmal ein Zettel von ihr an der Tür. Sie schickte Faxe, E-Mails oder Postkarten, die sie offenbar in Frankreich gekauft hatte. Kleinigkeiten, die zwar lästig waren, ihn aber nicht sonderlich erschreckten. Als er mit seinen Studenten bei Stollen und Kaffee Weihnachten feierte, brachte sie Konfekt für ihn mit - zwischen den Pralinen steckten Präservative mit Erdbeergeschmack. Dann fand er in seiner Post eine Karte mit dem Foto eines Fahrradsattels. "Ich möchte dein Fahrradsattel sein", stand darauf.

Sein Unterricht begann

um acht Uhr, Christian Meunier war immer eine halbe Stunde vorher da. Sie wartete schon auf ihn. Er vermied es, mit ihr allein in einem Raum zu sein. Stand dann draußen im Gang, bis die anderen Studenten kamen. Er hatte Angst, sie könnte ihn einer versuchten Vergewaltigung bezichtigen.

Einmal, als er in einem Kurs ein computergestütztes Didaktik-Programm entwickeln wollte, rief ihn ein Kollege vom Rechenzentrum der Uni an: "Ihre Assistentin war gestern bei mir - sie war nicht sehr zufrieden mit dem Raum, den wir Ihnen angeboten haben." Die "Assistentin" war Katja Willner. Auch bei einem Schulbuchverlag, für den Meunier an einer CD-Rom für den Französischunterricht arbeitete, gab sie sich als seine Assistentin aus - und störte damit nachhaltig seine Arbeit an diesem Projekt.

Einmal saß er mit einer Kollegin in seinem Büro, als sie hereinstürmte, einen Phonetikschein auf den Tisch knallte und schrie: "Die Vier hab ich doch nur gekriegt, weil du nicht mit mir schlafen darfst." Er versuchte, seiner Kollegin den peinlichen Auftritt zu erklären, wusste aber nicht, ob sie ihm glaubte.

Er informierte

auch die anderen Dozenten des Sprachlabors und seine Studenten, die sich immer wunderten, dass er die Vorhänge zuzog, wenn sie draußen stand und ihn durch die Fenster beobachtete. "Schau mal, deine Freundin ist wieder da", sagten sie dann, und er konnte das Mitleid nicht vom Spott trennen.

Immer wieder wartete sie im verwinkelten Flur zu seinem Büro. Wollte eine "Hygienekontrolle" machen oder forderte ihn auf, die Nummer einer Wohnungsgesellschaft anzurufen - über ihrer Wohnung sei der Mieter ausgezogen.

Im Dezember 1998 kam es zu einer ersten Konfrontation. Abends, als er nach Hause wollte, war sein Fahrrad mit einer zweiten Kette abgesperrt. Er wartete hinter einer Tür, bis Katja Willner auftauchte, und schnauzte sie an: "Hast du das gemacht?" Er duzte sich damals mit allen Studenten. "Ich habe es gemacht, weil du nicht mit mir reden willst", sagte sie, "du liebst mich, aber du weißt es nicht."

Er: "Quatsch, ich liebe dich nicht, ich bin verheiratet." Sie: "Du liebst mich, du willst es dir nur nicht eingestehen." Meunier platzte der Kragen: "Lass mich in Ruhe. Ich will dich nicht mehr sehen. Komm nicht mehr in meinen Unterricht. Jetzt ist Schluss."

20 Minuten später klingelte bei ihm zu Hause das Telefon. Er nahm den Hörer ab - nichts, nur ein Atmen. Es klingelte noch zwei Dutzend Mal an diesem Abend. Bis er den Stecker zog.

Jetzt lauerte sie ihm nicht mehr nur auf dem Uni-Gelände auf, jetzt scheute sie auch nicht davor zurück, sich Zutritt zu dem Mietshaus zu verschaffen, in dem er mit seiner Familie lebte. Eines Abends - es war an seinem Geburtstag - lag vor der Tür ein Strauß Rosen. Aus dem Fenster des Zimmers seiner Tochter sah er sie auf dem Bürgersteig gegenüber stehen. Zwei Stunden lang harrte sie aus.

An diesem Tag beschloss Christian Meunier, einen Anwalt aufzusuchen. Er hatte es satt, vor der Arbeit nicht mehr joggen zu können, weil sie ihn auf der Strecke abpasste. Er hatte es satt, jeden Morgen sein Fahrrad woanders abzustellen, damit sie es nicht anketten konnte. Und abends nicht mehr zu wissen, wo es stand. Hatte es satt, seiner Frau immer wieder versichern zu müssen, dass da wirklich nichts mit dieser Studentin gewesen sei. Er wollte endlich seinen Schatten loswerden.

Der Anwalt

drohte Katja Willner mit einer vorbeugenden Unterlassungsklage, sie reagierte mit einer 172-seitigen Einlassung - ein wirres Konglomerat, das Rückschlüsse auf ihre psychische Verfassung zuließ. Im März 2000 verurteilte das Landgericht Berlin sie, "es zu unterlassen, 1. zu dem Kläger postalischen, telefonischen oder sonstigen Kontakt, etwa über Internet oder Telefax, aufzunehmen; 2. den Arbeitsplatz an der Freien Universität Berlin als auch den Wohnort des Klägers aufzusuchen; 3. Kontakt jedweder Art zu Familienmitgliedern des Klägers aufzunehmen; 4. gegenüber Dritten berufliche oder private Beziehungen zu dem Kläger zu behaupten". Für jeden Fall der Zuwiderhandlung setzte das Gericht ein Ordnungsgeld von bis zu 500000 Mark, ersatzweise Ordnungshaft, fest.

Katja Willner macht weiter. Sie schreibt E-Mails und Briefe, Faxe und Karten, ruft an, in der Uni, in seiner Wohnung. Vor der steht eines Morgens ein roter Stuhl, an die Tür hat sie eine Rose mit Tesafilm geklebt und einen Zettel: "Salut". Sie bucht einen Flug nach Paris und ein Doppelzimmer im "Relais Christine" - für sie und ihn. Die Reisedaten schickt sie ihm per Mail.

Christian Meunier ist mit den Nerven am Ende. Trennt sich von seiner Frau und zieht um. Er sagt heute, er könne nicht beurteilen, ob die Trennung durch den Terror der Stalkerin veranlasst war oder nicht. Er sagt nur: "Ich bin anders geworden damals." Fahrig, leicht erregbar, ängstlich, bisweilen aggressiv. "Ich fühlte mich wie ein Kaninchen, das auf freiem Feld gehetzt wird, jederzeit abgeschossen werden kann."

Seine neue Adresse

hat Katja Willner schnell ermittelt - vermutlich über das aktualisierte Dozentenverzeichnis der Uni. Obwohl ihr dort bereits Hausverbot erteilt worden ist, geht sie immer noch ein und aus. Kontrollen gibt es nicht.

Abends ist seine Tochter bei ihm zu Besuch. Das Telefon läutet: "Christian, ich bin vor deiner Tür." Er verstopft die Türklingel mit einem Taschentuch. Es klopft an der Wohnungstür. Sie. Dann wieder Telefonterror, bis er den Stecker zieht. Am nächsten Morgen - seine Tochter hat in der Wohnung übernachtet - öffnet Meunier die Tür. Auf der steht, mit Lippenstift geschrieben: "Christian, mein Schatz." Als er das Telefon wieder einstöpselt, läutet es wieder. Seine Tochter nimmt ab. "Was willst du?", fragt sie. "Warum lässt du uns nicht endlich in Ruhe." Dann wird sie blass. Katja Willner sagt ihr, dass sie in der Nacht seltsame Geräusche aus der Wohnung gehört habe, fragt, ob sie mit ihrem Vater womöglich inzestuös verkehre.

Meuniers Anwalt fordert nun von Katja Willner die Zahlung eines Schmerzensgeldes, klagt es auch über das Landgericht ein. Das Gericht lässt das Verfahren aber ruhen, weil Zweifel an der Prozess- und Schuldfähigkeit der Beklagten bestehen. Denn das für Katja Willner zuständige Bezirksamt hat die "Notwendigkeit einer forensischen Begutachtung" ihres Geisteszustandes bestätigt. Später schreibt das Landgericht, "dass ein Betreuungsverfahren für die Beklagte eingeleitet worden ist ... Der Kläger wird um Verständnis gebeten, dass nach unserer Rechtsordnung Bestrafungen wie Ordnungsgeld und Schadensersatzansprüche Schuldfähigkeit voraussetzen - an der gerade nach dem Verhalten der Beklagten gravierende Zweifel bestehen".

Fazit: "Letztlich wird dem Kläger dauerhaft wohl nur geholfen werden können, wenn die Beklagte psychiatrisch behandelt wird." Kein Trost für Christian Meunier, der sich im Stich gelassen fühlt. Sein Anwalt rät ihm, falls sie ihm weiter zusetze, "ohne weiteres die Polizei zu informieren und Frau Willner verhaften zu lassen beziehungsweise Anzeige wegen Nötigung oder Körperverletzung zu stellen". Doch wie soll er das einem Streifenbeamten begreiflich machen? Er lässt es. "Man ist daran gewöhnt, dass Männer Frauen belästigen", sagt Christian Meunier, "wenn es umgekehrt ist, werden Sie ausgelacht."

Nur einmal zeigt er sie an.

Als sie ihm aus seinem Briefkasten mehrere Briefsendungen gestohlen hat, die sie ihm später geöffnet vor die Wohnungstür legt. Das Mitgliedermagazin des ADAC zum Beispiel, vollgekritzelt mit anzüglichen Notizen. Auf der Polizeiwache erfährt er beiläufig, dass Katja Willner auch schon wegen Zechprellerei Probleme gehabt hat. Er weiß, dass sie ab und zu versucht haben muss, ihre Restaurantrechnungen an ihn schicken zu lassen.

Meunier ist mittlerweile gesundheitlich schwer angeschlagen. Kann nicht mehr einschlafen, wacht häufig mitten in der Nacht auf. Wird immer nervöser, leidet an Durchfall und Depressionen. Hat Angst, aus dem Haus zu gehen, hat Angst, in die U-Bahn zu steigen, Angst, seinen Arbeitsplatz aufzusuchen. Er unterrichtet nur noch dienstags und mittwochs, den Rest erledigt er per E-Mail.

Bei seinem Hausarzt erfährt Meunier, dass sich hier auch Katja Willner behandeln lässt. Auch in der Zahnklinik, ein paar Blöcke weiter, hat er sie mehrmals ein und aus gehen sehen. Bei seinem Sohn ist sie ebenfalls schon gewesen. Hat ihm einen Karton mit irgendwelchen Sachen von ihr geschenkt, die er verkaufen sollte. Meunier junior, der als Verkäufer in einer Ladenkette angestellt war, hatte damals sein Gehalt nicht mehr ausgezahlt bekommen, weil sein Arbeitgeber in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.

"Stalker", sagt die Buchautorin Susanne Schumacher, "sind meist überdurchschnittlich intelligent, ihre Fähigkeiten, sich Informationen über ihre Opfer zu beschaffen, beachtlich."

Christian Meunier wundert sich, was Katja Willner alles weiß. Seine alte Mutter in Aix-en-Provence bekommt eines Tages Besuch von einem Mann mit deutschem Akzent. Er schenkt ihr einen Strauß Sonnenblumen. Ein Paar, wohl ebenfalls aus Deutschland und von Katja Willner beauftragt, gibt bei Nachbarn der Mutter Konfekt von Aldi ab. Und als er einmal seine Mama mit einer französischen Bekannten besucht, klingelt bei der das Handy. Eine weibliche Stimme, wieder deutscher Akzent, sagt, sie ermittle für Interpol den Aufenthaltsort von Christian Meunier.

Ob sie wisse, wo er sei. Die Bekannte, von Meunier bereits über die Nachstellungen informiert, sagt, sie kenne keinen Christian Meunier. Katja Willner, überlegt Meunier, muss sich die Adressen und Telefonnummern seiner Familie und seines Freundeskreises aus seinem Notizbuch abgeschrieben haben. Dieses Notizbuch liegt normalerweise im Schubfach des Schreibtisches in seinem Uni-Büro.

Dann bekommt seine Mutter einen mehrseitigen Brief aus Deutschland. "Salut, Super Maman", schreibt Katja Willner, "ich liebe dich, weil ich deinen Sohn Christian liebe." Kündigt an: "Jetzt wollen wir heiraten." Und weiter: "Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du bei uns in Berlin sein kannst, damit du mit uns feiern kannst." Teilt mit, dass sie Krankenschwester war, eine schwarze Katze namens Fifi hat, die bei ihren Eltern in Brandenburg lebt. Und dass sie bald eine Firma gründen wird, in der Christian Technischer Direktor werden soll. Bittet, dass "Super Maman" ihr ein Foto schickt - von Christian als Baby.

Christian Meunier flüchtet nach Frankreich, fliegt montags nach Berlin und mittwochs wieder zurück. Bittet die Uni-Verwaltung vergebens um einen Job in Altersteilzeit. Und lässt sich schließlich, im Oktober 2003, von einem Internisten krankschreiben. Diagnose: psychisches Belastungssyndrom. Seitdem hat er nicht mehr unterrichtet.

Zunächst bekommt er von seinem Arbeitgeber weiter Gehalt, schließlich Krankentagegeld von seiner Krankenkasse. Aber die zahlt nun nicht mehr, weil sie Meunier nach einer psychiatrischen Begutachtung für berufsunfähig hält. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) wiederum verweigert ihm, ebenfalls nach Begutachtung, eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsrente, weil eine "rentenanspruchsbegründete Gesundheitsstörung" nicht vorliege. Er hat gegen die Versicherung geklagt und gegen die BfA.

Christian Meunier lebt heute in Frankreich, seine Berliner Wohnung hat er längst gekündigt und sich bei seinem Sohn wohnhaft melden lassen. Finanziell wird er von Angehörigen und Freunden unterstützt. Er ist ein gebrochener Mann. Zu Weihnachten hat er wieder eine Karte aus Berlin bekommen, über die Adresse seiner Mutter. Katja Willner, die eine Gesprächsanfrage des stern unbeantwortet ließ, lädt ihn zu einem Skiurlaub in die Schweiz ein.

** Name von der Redaktion geändert

Werner Mathes / print
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(