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stern-Umfrage: Fast jeder Zweite glaubt Kachelmann

Seine Ex-Freundin wirft ihm Vergewaltigung vor, doch Jörg Kachelmann streitet alles ab. Und viele Deutsche glauben ihm, wie eine stern-Umfrage ergab. Am Donnerstag wird sich entscheiden, ob der Wettermann bis zum Prozess des Jahres freigelassen wird.

Knapp die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) hält nach einer Umfrage für den stern Fernseh-Wettermoderator Jörg Kachelmann für unschuldig. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) glaubt, dass die Beschuldigungen gegen ihn zutreffen. Ein Drittel der Bürger (33 Prozent) traut sich in der Frage keine Einschätzung zu.

Geringfügige Unterschiede gibt es in der Einschätzung zwischen Männern und Frauen: Während nur 20 Prozent der Männer der Ansicht sind, Kachelmann sei schuldig, glauben dies bei den Frauen 23 Prozent.

Laut Anklage soll Kachelmann im Februar seine langjährige Freundin in deren Schwetzinger Wohnung vergewaltigt und ihr dabei ein Messer an den Hals gehalten haben. Kachelmann war Mitte März nach der Rückkehr von den Olympischen Winterspielen in Kanada auf dem Flughafen Frankfurt am Main verhaftet worden, seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Der Moderator beteuert seine Unschuld.

Landgericht glaubt Ex-Freundin - "nach Aktenlage"

Das Landgericht hält die Aussagen von Kachelmanns Ex-Freundin zu ihrer mutmaßlichen Vergewaltigung "nach Aktenlage" für glaubhaft. Dagegen wirkten Kachelmanns Angaben "unter anderem im Hinblick auf das sich aus den Akten ergebende Bild seiner Persönlichkeit und der Persönlichkeit des mutmaßlichen Opfers sowie der Eigenart ihrer Beziehung als wenig plausibel", hatte das Gericht vor einer Woche erklärt.

Der Wettermoderator, der seit dem 20. März in Untersuchungshaft sitzt, muss sich vom 6. September an vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Ob er bis zu dem Termin in Haft bleibt, entscheidet sich am Donnerstag. In der Titelgeschichte "Die Suche nach der Wahrheit" berichtet der stern in seiner neuen Ausgabe ausführlich über den Fall Kachelmann.

Für die Umfrage wurden 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 22. und 23. Juli 2010 befragt.

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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