HOME

Strafmaßnahmen in Indonesien: Polizei rasiert Punks

Umerziehung für Punks: In Indonesien wurden über 60 junge Leute nach einem Konzert festgenommen. Sie sollen durch die Polizei auf den rechten muslimischen Weg zurückgebracht werden. Und sich auch optisch anpassen.

Die Haare müssen ab, die Körper werden in einem Fluss reingewaschen und die enge Kleidung wandert in den Müll: Mit diesen Maßnahmen hat die Polizei in Indonesien versucht, aus 65 Punks "normale" Bürger zu machen. Um sie auf den rechten muslimischen Pfad zurückzuführen, müssen die jungen Leute nach der ersten Säuberung einen zehntägigen Kurs an der Polizeiakademie besuchen. Dort sollen die Punks zum Beispiel Religionsunterricht erhalten.

Sie wurden nach einem Konzert in der besonders streng muslimischen Provinz Aceh von der Polizei festgenommen. "Die Bevölkerung findet ihr Benehmen abartig, und wir wollen ihren Lebensstil verbessern", sagte der Polizeichef Iskandar Hasan der Deutschen Presse-Agentur in einem Telefoninterview.

"Ein freies Land, aber es gibt Grenzen"

Dass er die Gruppe zwang, sich zu rasieren, die Haare zu schneiden und zerrissene T-Shirts und enge Jeans gegen "normale" Kleidung zu tauschen, sieht der Polizist als notwendig an. Auch die Festnahme sei keine Verletzung der Menschenrechte. "Dies ist ein freies Land, aber es gibt Grenzen", erklärt er. Punks würden Frauen auf der Straße belästigen.

Indonesien ist mit rund 240 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Während die Menschen überwiegend einem moderaten Islam anhängen, gelten in der autonomen Provinz Aceh seit 2001 die strengen Gesetze der Scharia.

vim
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(