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Im Wald verschwunden: Münchner Polizei sucht nach dreijährigem Flüchtlingsjungen

In der bayrischen Landeshauptstadt wird ein kleiner Junge aus dem Irak vermisst. Er hatte sich am Mittwochabend an einem Feuer verletzt. Als der Vater Hilfe holen wollte, fand er anschließend den Weg nicht mehr zurück.

Eine erste Suchaktion der Polizei hatte keinen Erfolg

Eine erste Suchaktion der Polizei hatte keinen Erfolg

Seit Mittwoch wird in München der dreijährige Flüchtlingsjunge Garib vermisst. Er ist zusammen mit seinem Vater aus dem Irak geflohen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Vater und Sohn seien zusammen mit einer syrischen Familie von einem Schlepper am Mittwochabend im Norden der Stadt an der A 99 abgesetzt worden.

Die Jacke von Garib habe sich entzündet, als sich die Gruppe in einem Waldstück an einem Feuer wärmen wollte. Der Vater ging dem Bericht zufolge in Richtung Stadt, um Hilfe zu holen. Jedoch konnte er der den Weg in den Wald nicht genau beschreiben. Eine Suchaktion blieb der "Süddeutschen Zeitung" zufolge ohne Erfolg.

Polizei nimmt sachdienliche Hinweise entgegen

Es wird vermutet, dass sich Garib noch bei der syrischen Familie aufhält, die ebenfalls Kinder habe. Garib ist etwa 80 Zentimeter klein, hat dunkle, glatte Haare und trug eine blaue Jacke, eine graue Sporthose, schwarze Schuhe und eine schwarze Wollmütze, als er verschwand.

Der Junge musste dem Bericht nach den Rucksack seines Vaters bei sich tragen. Er hat Brandverletzungen an seiner linken Körperseite, von den Beinen bis zu den Armen. Außerdem hat er am linken Schulterblatt ein Muttermal. Die Polizei nimmt sachdienliche Hinweise unter 089/29100 entgegen.

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