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Südafrika: Mehr als 50 Mitarbeiter räumen eigene Bank aus und erbeuten 112 Millionen Euro

In Südafrika haben mehr als 50 Mitarbeiter einer Genossenschaftsbank eben jene leergeräumt. Umgerechnet 112 Millionen Euro sollen sie erbeutet haben. Besonders auf Management-Ebene waren wohl nahezu alle Angestellten beteiligt.

Die Skyline von Johannesburg (Archivbild)

Die Skyline von Johannesburg (Archivbild). Die VBS Genossenschaftsbank

"Bis zum Kern verfault und korrupt" sei das Geldinstitut, befanden die Ermittler in ihrem Untersuchungsbericht, dem sie den Titel "Der große Bankraub" gaben. Von 2015 bis 2018 habe es eine "weite Bandbreite krimineller Handlungen" gegeben. Die Prüfer sprechen von der südafrikanischen Genossenschaftsbank VBS. Dort haben demnach leitende Mitarbeiter rund 1,9 Milliarden Rand (112 Millionen Euro) von dem Geldinstitut gestohlen.

Dem am Mittwoch von der südafrikanischen Zentralbank veröffentlichten Untersuchungsbericht waren insgesamt 53 Personen oder Organisationen - darunter zum Beispiel der Finanzchef (CFO), Aufsichtsratsmitglieder und Buchprüfer der Bank - hätten ohne Gegenleistung große Auszahlungen kassiert, hieß es. Im letzten verfügbaren Geschäftsbericht 2016 hatte die Bank insgesamt gerade einmal 87 Beschäftigte.

Die Auszahlungen der einzelnen Mitarbeiter fielen dabei sehr unterschiedlich aus. Laut Bericht stahlen einige lediglich 120.000 oder 260.000 Euro, andere zwackten sich wiederum sechs oder 19 Millionen Euro ab und auf das Konto einer Firma wurden satte 55 Millionen Euro überwiesen.

VBS Bank war in akute Liquiditätskrise geraten

Die kriminellen Handlungen müssten nun von Strafverfolgern aufgeklärt werden, teilte eine von der Zentralbank mit der Untersuchung beauftragte Anwaltskanzlei mit. Die Bank müsse schnellstens abgewickelt werden, so die Anwälte. "Es gibt kaum eine Person unter den Beschäftigten in Verantwortungspositionen, die nicht in irgendeiner Weise beteiligt waren."

Die Genossenschaftsbank war wegen einer akuten Liquiditätskrise im März unter Zwangsverwaltung der Zentralbank gestellt worden. Kurz darauf waren die seltsamen Abbuchungen bemerkt worden.

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fin mit Agentur / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.