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Tote und Verletzte in Südkorea: Mann legt Feuer in Wohnhaus. Als Menschen die Flucht ergreifen, sticht er auf sie ein

Durch Messerangriffe sind in Südkorea fünf Menschen getötet und 13 verletzt worden. Der Täter folgte offenbar einem perfiden Plan.

Tatort in Südkorea

Die Tat ereignete sich in einem Hochhaus ind der südkoreanischen Großstadt Jinju

AFP

In Südkorea hat ein mit Messern bewaffneter Brandstifter fünf Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt. Wie die Polizei in der Stadt Jinju mitteilte, zündete der 42-Jährige frühmorgens zunächst seine Wohnung an. Als seine Nachbarn versuchten, vor dem Feuer zu fliehen, habe er auf sie eingestochen.

Ein Bewohner des Gebäudes berichtete der Nachrichtenagentur Yonhap, er habe den Feueralarm gehört und versucht, das Gebäude zu verlassen. Im Flur habe er dann "viel Blut" gesehen und sei rasch in seine Wohnung zurückgekehrt. Er habe gehört, der Täter habe in beiden Händen Messer gehalten, sagte der Mann weiter. 

Unklarheit über Motiv für Bluttat in Südkorea

Zu den Todesopfern gehört auch ein zwölfjähriges Mädchen. Der mutmaßliche Brandstifter wurde noch am Tatort festgenommen. Über sein Motiv herrscht noch Unklarheit. Laut Nachrichtenagentur AFP sagte er der Polizei, er habe versucht, "bösartige Kräfte" abzuwehren. Die Agentur DPA meldet, er habe angegeben, das Verbrechen aus Ärger über ausstehenden Lohn begangen zu haben. Die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, die Polizei habe von Nachbarn erfahren, dass der Verdächtige an Schizophrenie leide. 

Elizabeth Hurley
wue / AFP / DPA
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