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Täter auf der Flucht: Angreifer tötet Frau in Düsseldorfer Bürokomplex

Dramatischer Zwischenfall im Düsseldorfer Stadtteil Flingern: In einer Anwaltskanzlei hat ein Mann ein Blutbad angerichtet, eine Frau wurde getötet. Die Fahndung nach dem Täter läuft auf Hochtouren.

Polizisten sichern nach einer Schießerei einen Bürokomplex in Düsseldorf-Flingern ab.

Polizisten sichern nach einer Schießerei einen Bürokomplex in Düsseldorf-Flingern ab.

Ein Mann hat bei einer Bluttat in Düsseldorf eine Frau getötet und einen Mann schwer verletzt. Ein zweiter Mann sei leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die Attacke ereignete sich am Freitag in einer Rechtsanwaltskanzlei an der sogenannten Automeile in Düsseldorf.

Spezialkräfte durchkämmten das Bürogebäude, konnten den Täter aber nicht finden, wie ein Polizeisprecher sagte. "Wir gehen von einem bewaffneten männlichen Einzeltäter aus." Bei der Großfahndung wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Die Polizei wollte nicht von einer Amok-Tat sprechen. Entgegen ersten Vermutungen sei der Täter mit einer Schusswaffe auf der Flucht, sagte eine Polizeisprecherin.

mad/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?