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Terror in Pakistan: Polizei stürmt besetzte Polizei-Akademie

Bei einem Terrorangriff auf eine Polizeischule im Osten Pakistans sind mindestens 26 Menschen getötet und über 90 verletzt worden. Mehrere schwer bewaffnete Männer hatten das Ausbildungszentrum gestürmt. Anschließend verschanzten sie sich mit zahlreichen Geiseln in einem Gebäude - das Sicherheitskräfte trotzdem stürmten.

Pakistanische Sicherheitskräfte haben am Montag ein von Extremisten besetztes Ausbildungszentrum der Polizei in der Stadt Lahore gestürmt. "Der Einsatz ist vorbei", sagte ein Vertreter des Innenministeriums. Nach Angaben eines Regierungssprechers wurden acht der Täter getötet, darunter zwei, die sich selbst in die Luft sprengten. Sechs Bewaffnete wurden festgenommen. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Unter den Polizisten habe es 89 Verletzte und eine noch ungewisse Zahl von Toten gegeben. Über das Schicksal der bis zu 150 als Geiseln festgehaltenen Rekruten gibt es bislang keine Informationen.

Mehrere schwer bewaffnete Angreifer hatten das Gelände der Polizeiakademie während des Morgenappells von vier Seiten angegriffen. Bei dem Sturmlauf kamen mindestens 26 Menschen ums Leben, mehr als 90 wurden verletzt.

Anschließend hätten sich mehrere Bewaffnete mit zahlreichen Geiseln im obersten Stockwerk des Gebäudes in einem Außenbezirk von Lahore verschanzt, erklärte ein Regierungssprecher. Zum Zeitpunkt des Überfalls befanden sich etwa 700 Polizeianwärter auf dem Gelände.

Den Angaben zufolge drangen danach Spezialeinheiten von Polizei und Armee auf das Gelände vor. Augenzeugen berichteten von heftigen Schusswechseln. Über der Polizeischule kreisten Hubschrauber. Sicherheitskräfte sperrten das Gelände weiträumig ab. Zudem verhängte der Gouverneur der Provinz Punjab, Salman Taseer, eine Ausgangssperre über die Region im Grenzgebiet zu Indien.

Ein verletzter Polizist sagte dem TV-Sender Express News, dass mindestens sechs Angreifer auf die Außenmauer des Lagers geklettert seien und auf dem Exerzierplatz das Feuer aus automatischen Waffen eröffnet hätten. Der Sicherheitsberater der Regierung, Rehman Malik, machte islamische Extremisten für die Tat verantwortlich.

Der indische Innenminister Palaniappan Chidambaram verurteilte die Tat. Neu Delhi verfolge die Entwicklungen im Nachbarland mit großer Sorge. Ein Sprecher der indischen Armee sagte, die Streitkräfte entlang der Grenze seien in höchster Alarmbereitschaft. Erst Anfang März hatten in Lahore etwa ein Dutzend schwer bewaffnete Männer Sri Lankas Kricket-Nationalteam angegriffen und dabei sieben pakistanische Sicherheitskräfte getötet.

DPA/AP / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.