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Skandal in Texas Hospiz-Leiter soll Schwestern angewiesen haben, Patienten zu töten

Der Leiter einer Sterbeklinik in Texas hat laut einem FBI-Bericht seine Krankenschwestern dazu genötigt, den Patienten Überdosen zu verabreichen. Er habe einen schnellen Tod erzwingen wollen - um mehr Profit zu machen.

Es konnte ihm nicht schnell genug gehen: Der Leiter einer Sterbeklinik in Texas hat nach Ansicht des FBI seine Krankenschwestern angewiesen, ihren Patienten Überdosen an Medikamenten zu verabreichen, damit diese schneller sterben. Wie "The Daily Beast" berichtet, soll der 34 Jahre alte Brad Harris in mindestens vier Fällen so vorgegangen sein. Laut FBI handelte es sich um Patienten, die nach Ansicht des Leiters schon zu lange in der Klinik waren.

Harris soll SMS geschrieben haben wie: "Du musst erreichen, dass dieser Patient sich verabschiedet." In einem Fall habe sich die Schwester geweigert. Was mit den anderen drei Patienten geschehen sei, ist unklar.

Patienten, die länger leben, kosten mehr

Warum hatte es der Leiter so eilig, dass seine Patienten starben? Der Grund sei Geld, heißt es in dem Bericht. Je länger ein Patient in der Klinik verbringe, desto mehr Kosten habe die Einrichtung. Brad Harris hatte laut FBI den Wunsch, Patienten zu finden, "die innerhalb von 24 Stunden sterben".

Die Ermittlungen des FBI dauern an. Bislang wurde keine Anzeige gegen Harris erstattet.

kis

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