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Thailändischen König beleidigt: Schweizer muss zehn Jahre in Haft

Diesen Rausch wird er sicherlich bereuen: Weil er im angetrunkenen Zustand öffentliche Portraits des thailändischen Königs mit schwarzer Farbe besprühte, muss ein Schweizer zehn Jahre ins Gefängnis.

Wegen Majestätsbeleidigung muss ein Schweizer in Thailand für zehn Jahre ins Gefängnis. Der 57-Jährige hatte im Dezember in angetrunkenem Zustand fünf öffentliche Porträts des Königs mit schwarzer Farbe besprüht. Ein Gericht in Chiang Mai rund 560 Kilometer nördlich von Bangkok verurteilte den Mann zunächst zu 20 Jahren Haft. Der Richter reduzierte die Strafe aber umgehend auf die Hälfte, weil der Mann seine Schuld zugegeben hatte. Er habe einen Monat, um Berufung einzulegen.

Thailand hat strikte Gesetze gegen Majestätsbeleidigung. Jeder Anklagepunkt kann mit 15 Jahren Haft geahndet werden. Der Schweizer, der seit zehn Jahren in Chiang Mai lebte, hatte sich in fünf Fällen schuldig bekannt, was ihm theoretisch eine Strafe von 75 Jahren hätte einbringen können. König Bhumibol Adulyadej (79) wird in Thailand tief verehrt.

DPA/AP / AP / DPA
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