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Bundesstaat New York: Helfer befreien 150 Katzen aus verwahrlostem Haus

Schon vor dem Anwesen stank es gewaltig - drinnen waren 150 Katzen eingepfercht. Helfer brauchten zwei Tage, um die Tiere zu bergen. Es war nicht der erste Einsatz in dem berüchtigten Haus.

Es war nicht das erste Mal, dass Tierschützer Katzen aus dem Anwesen befreiten. (Hier ein Symbolbild).

Es war nicht das erste Mal, dass Tierschützer Katzen aus dem Anwesen befreiten. (Hier ein Symbolbild).

In einem Haus im US-Bundesstaat New York haben Rettungskräfte rund 150 Katzen vorgefunden, die unter grausamen Bedingungen gehalten wurden. Zwei Tage hätten Rettungskräfte und Tierschützer gebraucht, um 98 Katzen aus dem verwahrlosten Anwesen im Ort Schaghticoke zu bergen, sagte am Donnerstag ein Vertreter der Tierschutzvereinigung von Mohawk-Hudson. Viele Tiere seien schwer krank, einige hätten deshalb eingeschläfert werden müssen. Es werde noch zwei Tage dauern, um alle Katzen zu bergen, von denen einige in die Zwischenwände gekrochen seien.

Die Familie ist bei den Behörden bekannt. Den Hausbewohnern wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren bei vier Einsätzen insgesamt fast 400 Katzen weggenommen. Diesmal hatten Polizeibeamte den Tierschutz alarmiert, als es ihnen bei einem Kontrollbesuch wegen der Menge an Exkrementen schon vor dem Haus den Atem verschlug. Nach Angaben der Tierschutzorganisation könnten alle fünf Bewohner des Hauses wegen Tierquälerei belangt werden. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

ivi/AFP / AFP
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