HOME

Schwere Tierquälerei: Unbekannte verätzen Fohlen Gesicht und Augen und entsorgen es dann wie Müll

In Großbritannien haben Tierschützer ein misshandeltes Fohlen mit schweren Verätzungen gefunden. Offenbar wurde das Tier bewusst qequält. Mittlerweile erholt es sich in einem Tierkrankenhaus.

Fohlen Cinders

Das von Verätzungen gezeichnete Pferd "Cinders" kommt in einem Tierkrankenhaus langsam wieder zu Kräften

Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei sorgt derzeit in England für Aufsehen: Aktivisten der Tierschutzorganisation RSPCA fanden ein schwerverletztes und völlig verwahrlostes Fohlen. Das Gesicht des Tieres war von Unbekannten mit einer Chemikalie offenbar vorsätzlich so stark verätzt worden, dass es nicht einmal mehr in der Lage war, seine Augen zu öffnen. Im Anschluss wurde das Tier regelrecht entsorgt, schreibt die BBC. Darüber hinaus sei das Tier in einem verwahrlosten Zustand und völlig entkräftet gewesen. Wo und wann das Tier genau gefunden wurde, war zunächst nicht bekannt. Es wurde laut BBC auf ein Alter von etwa acht Monaten geschätzt. 

Die RSPCA-Aktivisten brachten es zur Behandlung ins "Rainbow Equine Hospital". Die Pferdeklinik liegt rund 30 Kilometer nordöstlich von York nahe der englischen Ostküste. Das Krankenhaus machte den Fall am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite öffentlich. Die beigefügten Fotos dokumentieren den erbärmlichen Zustand des Tieres. Die Mitarbeiter gaben der jungen Stute den Namen Cinders.

"Cinders" ist auf dem Weg der Besserung

Cinders bekam zunächst Schmerzmittel und eine Bluttransfusion und wurde im Anschluss einigen operativen Eingriffen unterzogen. Die Klinik informiert auf ihrer Facebook-Seite regelmäßig über den Fortschritt der Therapie. "Als die Behandlungen erst einmal begonnen hatten, begann sie zu fressen und wurde schnell kräftiger. Ihre Gesichtsverletzungen werden Zeit brauchen, um zu heilen, aber sie macht gute Fortschritte", heißt es in einem Post. Um die Behandlung des Tiers zu finanzieren, wurde auf "JustGiving.com" zudem eine Spendenseite eingerichtet.

Die neuesten Fotos der Klinik vom Sonntag zeigen Cinders mit einem Spezialverband am Kopf und einer Decke. Das Tier steht auf der Wiese und frisst. Ein friedliches Bild, aber wohl nur eine Momentaufnahme. Die Klinik schreibt dazu: "Sie ist sich glücklicherweise nicht bewusst, dass gerade im Hintergrund eine Menge passiert, um ihre Operationen in der kommenden Woche vorzubereiten". Bis zur Genesung ist es für Cinders also noch ein langer Weg. 

rös
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?