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Tierquälerei für ein Video: Ex-Bundeswehrsoldatin wegen totgetretener Mäuse verurteilt

Die Frau fixierte die Mäuse mit Klebeband und zertrat die Tiere nacheinander - ihr Komplize filmte die Tierquälerei. Das Urteil: Geldstrafen auf Bewährung.

Weil sie für ein Fetisch-Video 33 Mäuse totgetreten hatte, ist eine Ex-Bundeswehrsoldatin zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das entschied das Amtsgericht Koblenz am Donnerstag. Die 29-Jährige hatte die Mäuse mit Klebeband fixiert und nacheinander zertreten. Die Anklage warf ihr einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor, da sie ohne Grund Wirbeltiere tötete.

Sollte sie sich in den kommenden zwei Jahren etwas zuschulden kommen lassen, muss sie 6000 Euro zahlen. Den 33 Jahre alten Mitangeklagten verurteilte die Richterin zu 3000 Euro Geldstrafe auf Bewährung. Beide hatten erklärt, dass sie die Tat zutiefst bereuen.

Unabhängig davon müssen sie laut Gericht eine Geldbuße von je 1500 Euro an ein Tierheim zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Frau hatte über das Internet einen Mann kennengelernt, der ihr für das Video 100.000 Euro bot. Der 33 Jahre alte Komplize hatte die blutige Tat gefilmt. Er war wegen Beihilfe angeklagt.

anb/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?