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Tod des russischen Oligarchen: Beresowski möglicherweise an Dusche erhängt

Hat Kreml-Kritiker Beresowski sich selber umgebracht - oder hatte doch jemand anderes die Hände im Spiel? Die Polizei schließt Mord noch immer nicht endgültig aus und gibt weitere Details preis.

Die britische Polizei schließt im Fall des tot in London aufgefundenen russischen Oligarchen und Kreml-Kritikers Boris Beresowski einen Mord nicht endgültig aus. Die Beteiligung Dritter "kann nicht vollkommen ausgeschlossen werden, bis weitere Testergebnisse feststehen", sagte Ermittler Mark Bissell am Donnerstag vor einem Untersuchungsausschuss. Er bestätigte aber, dass die Leiche Merkmale wie bei einem Erhängten aufweise. Beresowski war am Samstag in seinem Anwesen in Ascot tot aufgefunden worden.

Der 67-Jährige habe einen Strang um den Hals gehabt und auf dem Boden seines Badezimmers gelegen, hieß es in der Anhörung. Ein Stück desselben Materials habe an der Dusche über ihm gehangen. Seine Tochter habe Beresowski identifiziert. Erst weitere Untersuchungen könnten Klarheit über den Tod und die Umstände bringen. Diese könnten noch Wochen dauern. Derzeit werde noch Beresowskis Haus durchsucht, erklärte die Polizei. Erneut wurde bestätigt, dass sich am Körper von Beresowski keine Anzeichen von Gewalt oder einem Kampf fanden.

Um den Tod des Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin ranken sich zahlreiche Gerüchte. So hieß es in einige Berichten, Beresowski sei nach einem verlorenen Prozess um eine Milliardenklage gegen den Oligarchen Roman Abramowitsch depressiv geworden. Freunde und Bekannte erklärten, dies sei unmöglich; Beresowski sei eine Kämpfernatur gewesen. Von einer mutmaßlichen Beteiligung des russischen Geheimdienstes ist die Rede. Beresowski war mehrfach Anschlagversuchen entgangen. Er lebte seit dem Jahr 2000 in Großbritannien, wo ihm politisches Asyl gewährt worden war.

fro/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.