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Tod von Lea Sofie: Mutter und Ex-Freund wegen Todschlags verurteilt

Lea Sofie starb mit nur zwei Jahren. Daheim, in ihrer Wohnung in Köln, brutal misshandelt. Die Mutter des Mädchens muss ebenso hinter Gitter wie ihr Ex-Lebensgefährte. Im Gericht kam es zu Tumult.

Fünf Monate nach dem qualvollen Tod der zweijährigen Lea Sofie in Köln ist der frühere Lebensgefährte der Mutter zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Die 20-jährige Mutter des Mädchens erhielt nach Jugendstrafrecht wegen Totschlags durch Unterlassen eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Das Kölner Landgericht urteilte, dem geständigen 23-Jährigen seien trotz seines brutalen Vorgehens keine niedrigen Beweggründe nachzuweisen. Auch wenn die Schwere seiner Schuld außer Frage stehe, werde er nicht wegen Mordes verurteilt, sagte die Vorsitzende Richterin Ulrike Grave-Herkenrath.

Unmittelbar nach Urteilsverkündung kam es zum Tumult. Zwei junge Männer aus dem Zuschauerraum übersprangen die Glaswand zum Verhandlungssaal, einer drohte dem Verurteilten: "Es ist noch lange nicht vorbei, warte ab." Beide Männer wurden abgeführt. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslänglich wegen Mordes für den Angeklagten gefordert und siebeneinhalb Jahre für die Mutter.

Halbe Flasche Wodka intus

Die Richterin betonte aber, der 23-Jährige habe die Gewalttat nicht begangen, "weil er Freude an Misshandlung hatte, sondern weil ihm die Nerven durchgegangen sind". Er habe Lea Sofie ruhig stellen wollen, die Situation sei eskaliert. Der Kölner habe in einer schwierigen Lage gesteckt - keinen Job, Drogen- und Alkoholprobleme - und vor der Tat am Mittag bereits eine halbe Flasche Wodka getrunken.

Eine aktive Mittäterschaft der Mutter schloss das Gericht aus. Die 20-Jährige sei bei der Tat nicht in der Wohnung gewesen, habe aber später nicht versucht, ihr komatöses Kind zu retten, sagte die Richterin. Lea Sofie sei "nicht ansprechbar und nicht erweckbar" gewesen, habe geblutet, erbrochen und "schlaff wie eine Puppe" auf dem Boden gelegen. Dennoch habe die Mutter keinen Rettungswagen gerufen. Beide Angeklagten wurden auch wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen verurteilt.

Drei Tage mit dem Tod gerungen

Bis zu drei Tage hatte Lea Sofie laut Gutachtern mit dem Tod gerungen. Das Mädchen war an "erheblicher stumpfer Gewalteinwirkung" gestorben. Ein Mediziner hatte in dem Verfahren geschildert, dass die Zweijährige bei schneller Hilfe wahrscheinlich hätte gerettet werden können.

Der Fall hatte bundesweit für Entsetzten gesorgt. Gegen die Angeklagten war im Internet eine Hetzkampagne losgetreten worden. Vereinzelt hatten Unbekannte zur Lynchjustiz gegen den 23-Jährigen aufgerufen.

swd/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(