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Todesschütze von Berlin auf der Flucht Europaweite Suche mit neuem Fahndungsfoto


Bei einer Schießerei in Berlin-Wedding sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Täter wird nun europaweit gesucht. Tatmotiv war wahrscheinlich Eifersucht.

Die Berliner Polizei sucht jetzt mit einem aktuelleren Fahndungsfoto nach dem mutmaßlichen Todesschützen aus dem Wedding. Auf dem in diesem Jahr entstandenen Bild trägt der 25-jährige Mehmet Yildirim etwas längere Haare und einen Bart, teilte die Polizei mit. Bis Samstagabend seien rund 30 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Yildirim wird mittlerweile im gesamten Schengen-Raum gesucht. Bislang gebe es aber noch keine heiße Spur. Yildirim hatte am Donnerstag die 45-jährige Mutter und die 22-jährige Schwester seiner Ex-Frau auf offener Straße in einem Auto erschossen.

Bei der Schießerei wurde außerdem ein 27-jähriger Mann schwer verletzt. Die 24-jährige Ex-Frau Yildirims, der die Schüsse nach vorläufigen Erkenntnissen galten, sowie ein gleichaltriger Mann kamen unverletzt davon. Beide stehen unter Schock und sind ebenfalls im Krankenhaus.

Europaweite Suche

Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter läuft auf Hochtouren. Der 25-Jährige werde mittlerweile im gesamten Schengen-Raum gesucht, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Bislang gebe es aber noch keine heiße Spur.

Seit Freitag wird auch das Wohnhaus der Familie von mit Maschinenpistolen bewaffneten Polizisten bewacht. Zu einzelnen Sicherheitsmaßnahmen gab eine Polizeisprecherin am Samstag keine Auskunft. Die Wohnung von Yildirim sei erneut durchsucht worden, um Hinweise auf den Bekanntenkreis des Todesschützen zu finden, berichtete die "Berliner Zeitung" (Samstag). Unter anderem seien Spürhunde eingesetzt worden. Die sogenannten Mantrailer hätten aber nur in die Luft geschnuppert und nicht am Boden.

hw/DPA DPA

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