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Todesstrafe: Ohio stoppt alle für 2015 geplanten Hinrichtungen

Ohio zieht Konsequenzen aus den Komplikationen bei einer Hinrichtung im vergangenen Jahr: Neue Richtlinien werden vorbereitet, alle für das Jahr 2015 geplanten Exekutionen wurden gestoppt.

Anhaltende Vorbereitungen für die Umsetzung neuer Richtlinien: Ohio setzt alle Hinrichtungen vorübergehend aus

Anhaltende Vorbereitungen für die Umsetzung neuer Richtlinien: Ohio setzt alle Hinrichtungen vorübergehend aus

Der US-Bundesstaat Ohio hat alle für dieses Jahr geplanten Hinrichtungen ausgesetzt. Die zuständige Gefängnisbehörde begründete den Schritt am Freitag mit anhaltenden Vorbereitungen für die Umsetzung neuer Richtlinien bei der Vollstreckung der Todesstrafe. Zudem solle die Beschaffung neuer Substanzen sichergestellt werden, die zu Tötungen eingesetzt werden. In Ohio sollten 2015 sechs Menschen hingerichtet werden. Die Exekutionen wurden auf 2016 verschoben.

In Ohio hatte es vor rund einem Jahr Komplikationen bei der Hinrichtung eines Mörders gegeben. Augenzeugen beschrieben diese als qualvoll. Erstmals in den USA war dabei ein Mix aus dem Schmerzmittel Hydromorphon und dem Medikament Midazolam, mit dem Patienten vor Operationen beruhigt werden, eingesetzt worden. Der lange Todeskampf des Mörders zog Proteste und öffentliche Debatten nach sich.

kup/DPA / DPA
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