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Tödlicher Raubüberfall in Oldendorf: Polizei verfolgt konkrete Spuren

Ein 50-jähriger Geschäftsmann wurde in der Nacht zum Sonntag Opfer eines tödlichen Überfalls. Seine Frau entkam schwer verletzt. Nun sucht die Polizei mit Foto aus Überwachungskamera nach den Tätern.

Nach dem Raubüberfall auf ein Ehepaar mit einem Toten am Wochenende in Oldendorf (Landkreis Stade) verfolgen die Ermittler konkrete Spuren. Zeugen wollen einen der mutmaßlichen Täter in einem Verbrauchermarkt beobachtet haben, als er dort mehrere Rollen Paketband kaufte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zudem veröffentlichte die Polizei das Foto von der Überwachungskamera einer Bankfiliale, das einen der Tatverdächtigen zeigt. Zur Aufklärung des Verbrechens bildete die Polizeiinspektion Stade inzwischen eine 30-köpfige Mordkommission. Der 50-Jährige Geschäftsmann und seine Frau waren in ihrer Wohnung von zwei bislang unbekannten Männern überfallen worden. Das Ehepaar sei schwer misshandelt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann war tot aufgefunden worden. Die Obduktion ergab Ersticken als Todesursache. Die 51-jährige Ehefrau wurde schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei klingelten die Täter am Samstagabend zwischen 20.00 und 21.30 Uhr am Haus des Handwerkerehepaars und drängten sich nach Öffnen der Türe ins Haus. Die Unbekannten forderten unter Gewaltanwendung Geld und die EC-Karten des Paares und fesselten die Eheleute.

Einer der beiden Täter verließ das Haus und hob bei der Volksbank im Ort mehrere tausend Euro von den Konten der Überfallenen ab. Nach seiner Rückkehr wurden die Eheleute getrennt. Die Frau konnte sich in der Nacht von ihren Fesseln befreien und zu den Nachbarn laufen, um die Polizei zu informieren.

Die beiden Täter wurden als 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Der eine war schlank und trug zur Tatzeit vermutlich einen hellgrauen Kapuzenpullover, eine helle Hose und helle Schuhe. Der andere war muskulös, dunkelblond und trug eine schwarze Jacke sowie schwarze vermutlich sportliche Schuhe. Beide haben sich vermutlich auf Russisch unterhalten und könnten daher osteuropäischer Herkunft sein.

DAPN / DAPN