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Tote bei Schießerei in Berlin Fahnder jagen den Schützen bundesweit


Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Frauen in Berlin sucht die Polizei unter Hochdruck den mutmaßlichen Täter. Er feuerte auf offener Straße auf ein Fahrzeug, in dem sich fünf Menschen befanden - offenbar aus Eifersucht.

Nach dem Blutbad am helllichten Tag im Berliner Stadtteil Wedding ist der mutmaßliche Täter noch immer auf der Flucht. Er soll am Donnerstag auf offener Straße zwei in einem Auto sitzende Frauen erschossen haben. Eine 45-Jährige starb nach Polizeiangaben noch am Tatort, ein 22-jähriges Opfer wenig später im Krankenhaus. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus und fahnden nach einem 25-Jährigen. Er soll laut "Bild".de der Ex-Mann einer Fahrzeuginsassin sein, die den Anschlag überlebte.

Der Mann war der Polizei zufolge auf der Straße an das Auto herangetreten und hatte mehrere Schüsse auf das mit fünf Menschen besetzte Fahrzeug abgegeben. Ein 27-Jähriger liege mit "schweren Schussverletzungen" auf der Intensivstation, hieß es. Zwei weitere Insassen seien körperlich unverletzt geblieben, müssten aber wegen eines schweren Schocks behandelt werden.

Die Polizei leitete eine Großfahndung nach dem 25-jährigen Mehmet Y. ein, der "unter dringendem Verdacht" stehe. Mittels eines Fahndungsfotos bat sie auf ihrer Internetseite um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Es sei nicht auszuschließen, dass er bewaffnet sei, warnten die Ermittler. Erste Vermutungen, er halte sich in einem Haus in der Nähe des Tatorts auf, bestätigten sich nicht.

roh/AFP AFP

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