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Künzelsau: Pflegeoma nach Tod eines Siebenjährigen verhaftet - "Sie hat den Jungen innig geliebt"

In Künzelsau in Baden-Württemberg ist ein siebenjähriger Junge tot in der Badewanne gefunden worden. Seine Pflegeoma wurde verhaftet. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Künzelsau: 70-jährige Pflegeoma tötet kleinen Ole – Prozess in Heilbronn

Die Sonne scheint am Montag auf das weiß gestrichene Einfamilienhaus in Künzelsau bei Heilbronn. Die Hecke davor ist akkurat geschnitten, alles blüht. Was nicht in die Idylle passt, ist das im Wind wehende rot-weiße Polizeiband. Und die Kerzen und die Blumen auf der Mauer.

Nicht nur für die Eltern eines Siebenjährigen ist dies Haus seit dem Wochenende ein Ort des Grauens. Der Vater des Jungen fand seinen Sohn hier tot auf - nach einer Nacht bei seiner Pflegeoma.

Die 69-Jährige Elisabeth S. sitzt in Untersuchungshaft. Dringender Tatverdacht: Totschlag. Aber warum? Laut Polizei und Staatsanwaltschaft hat sich die Frau inzwischen "eingelassen". Nach ersten Gesprächen mit einem Anwalt schweige sie aber zu den Tatvorwürfen. Was genau sie der Polizei sagte, ist bislang nicht bekannt.

Künzelsau: Würgemale am Hals bestätigt

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat der Vater seinen Sohn am Samstagmorgen in einer Badewanne liegend entdeckt. Das Kind hatte Würgemale am Hals und war mit hoher Wahrscheinlichkeit schon tot, als es in die Wanne gelegt wurde.

Am Montagnachmittag bestätigen dies Staatsanwaltschaft und Polizei: Gerichtsmediziner hätten "Gewalteinwirkung gegen den Hals des Jungen"
als Todesursache angegeben. Der Siebenjährige sei "den bisherigen Ermittlungen zufolge nicht ertrunken".

Nach allem, was man weiß, war das Kind gern bei der 69-Jährigen. Das Verhältnis der Familie zu der Betreuerin sei herzlich und vertrauensvoll gewesen, heißt es. Seit fünf Jahren habe der Junge aus Künzelsau immer mal wieder hier übernachtet. Eine Freundin von Elisabeth S. bestätigt das gegenüber der "BamS": "Sie hat den Jungen innig geliebt, er war für sie wie ein Enkelsohn." Sie glaubt nicht, dass die Tat vorsätzlich begangen wurde. "Aber vielleicht war sie mit der Situation überfordert", sagte sie weiter zur "BamS".

So auch von Freitag auf Samstag. Doch als die Eltern ihn am Samstagmorgen abholen wollen, ist ihr Sohn tot - und die 69 Jahre alte Bekannte der Familie nicht auffindbar. Zehn Polizeistreifen, ein Hubschrauber und ein Spürhund suchen im und um das Städtchen mit rund 15.000 Einwohnern nach der Frau.

Am Samstagabend gegen 21.30 Uhr wird die 69-Jährige "nach einem Zeugenhinweis in Künzelsau gefunden" und festgenommen, wie es in einer Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei heißt. "Sie war deutlich betrunken, krabbelte unter dem Flatterband der Polizei durch", zitiert die "BamS" eine Zeugin. Nach der Obduktion der Leiche des Siebenjährigen wird Haftbefehl wegen Totschlags gegen die Frau erlassen.


"Sie ist bisher die einzige Verdächtige"

Hat die 69-Jährige den Jungen erwürgt? Oder doch jemand anderes? Dazu macht die Staatsanwaltschaft Heilbronn am Montag nur eine Angabe: "Sie ist bisher die einzige Verdächtige." Und man gehe nicht davon aus, dass weitere hinzukommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand lebte die Frau allein in dem Einfamilienhaus in Künzelsau. Weitere Details zur Person der 69-Jährigen nannte der Sprecher nicht.

Im Rathaus von Künzelsau ist das Entsetzen groß: "Über den Tod des siebenjährigen Jungen aus Künzelsau sind wir zutiefst bestürzt", sagt Bürgermeister Stefan Neumann. "Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie." Auch er bittet um Verständnis dafür, dass er keine weiteren Angaben und Informationen zu dem rätselhaften Fall preisgeben könne. 

kg / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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