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Transrapid-Katastrophe: Prozess gegen Fahrdienstleiter hat begonnen

Ein erneuter Prozess um das Transrapid-Unglück hat begonnen. Vor dem Osnabrücker Landgericht müssen sich ab heute die zwei Fahrdienstleiter verantworten, die am 2. September 2006 die Startfreigabe für den Hochgeschwindigkeitszug erteilt hatten. Bei der Katastrophe im Emsland wurden 23 Menschen getötet.

Bei der Transrapid-Katastrophe im Emsland mit 23 Toten und 11 Verletzten soll an diesem Donnerstag der Schlussstrich gezogen werden. Am Morgen begann vor dem Osnabrücker Landgericht der Prozess gegen zwei Fahrdienstleiter.

Sie hatten am 22. September 2006 die Startfreigabe für den Hochgeschwindigkeitszug auf der Teststrecke erteilt. Dabei vergaßen sie, dass noch einen Werkstattwagen auf der Strecke war. Wenige Sekunden nach dem Losfahren raste der Transrapid mit Tempo 170 auf das Hindernis. Den beiden Männern wird fahrlässige Körperverletzung und Tötung vorgeworfen. Es ist nur ein Prozesstag geplant.

vim/DPA / DPA
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