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Trotz elektronischer Fußfessel: Terrorverdächtiger fuhr im Zug durch London

Obwohl es ihm mit seiner Fußfessel verboten war, mit der Bahn zu fahren, hat sich ein mutmaßlicher Terrorist wiederholt im Londoner Olympiapark aufgehalten. Jetzt wurde er festgenommen.

In London hat sich ein islamistischer Terrorverdächtiger laut Zeitungsberichten wiederholt im Olympia-Park aufgehalten. Wie die Zeitungen "Sunday Telegraph" und "Sunday Mirror" berichteten, handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 24-jährigen Mann aus einer somalischen Familie, die im Norden der britischen Hauptstadt lebt. Er trage eine elektronische Fußfessel und sei wegen einer Vorverurteilung von den Behörden verpflichtet worden, sich im ostenglischen Norwich aufzuhalten.

Der Mann sei im April und Mai fünfmal mit einem S-Bahn-Zug in den Londoner Stadtteil Stratford gefahren, wo in knapp drei Wochen die Olympischen Sommerspiele 2012 beginnen werden. Die Linie führt quer durch den Park. Der Verdächtige war von den Behörden bereits als mutmaßlicher Sympathisant terroristischer Gruppen identifiziert und mit Reisebeschränkungen belegt worden. In den Berichten wird er mit dem Kürzel CF bezeichnet und soll den Shebab-Milizen aus Somalia angehören, die mit dem internationalen Terrornetzwerk al Kaida verknüpft sind. Gegen ihn seien eine ganze Serie von Präventivmaßnahmen verhängt worden. So dürfe er keine Computer benutzen, zu bestimmten Personen keinen Kontakt aufnehmen - und eben auch nicht mit der Bahn fahren

14 weitere Festnahmen

Die Behörden bestätigten zunächst nur, dass sich der Verdächtige wegen fünfmaliger Verletzung der Präventivauflagen verantworten müsse. Für den 27. Juli, zeitgleich zum Beginn der Olympischen Sommerspiele, sei eine Gerichtsverhandlung anberaumt. Die Anwälte des Mannes machten bereits geltend, er sei nur zu seinem Rechtsbeistand unterwegs gewesen, der in Stratford praktiziert.

Die britische Polizei hatte in der vergangenen Woche insgesamt 14 weitere Terrorverdächtige festgenommen. Die Festnahmen auf der Grundlage geheimdienstlicher Erkenntnisse hätten jedoch keinen Zusammenhang mit den Olympischen Spielen, hieß es.

kgi/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.