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Weil sie betrunken nach Hause kam Mann erwürgt Tochter und zerstückelt ihre Leiche

Schatten eines großen Messers
Ein Mann in der Türkei hat die Leiche seiner Tochter zerstückelt und vergraben – nun muss er 24 Jahre ins Gefängnis (Symbolbild)
© Anna Avdeeva / Getty Images
Weil er seine 32-jährige Tochter nach einem Streit erwürgte und ihre Leiche anschließend einfror, zerstückelte und Stück für Stück im Wald vergrub, muss ein Mann in der Türkei nun 24 Jahre ins Gefängnis.

Ein Mann aus der Türkei muss für 24 Jahre ins Gefängnis, weil er seine Tochter erwürgte, sie anschließend mit einem Messer zerhackte, einfror und ihre Leichenteile wenig später in einem Waldstück vergrub.

Seine 32-jährige Tochter Didem, die ihr Geld als Bauchtänzerin verdiente, sei an einem Abend 2018 betrunken in das Haus ihrer Eltern in Keşan in der türkischen Provinz Edirne zurückgekehrt, so Hasan Uslu laut der britischen Zeitung "Daily Mail". Vor Gericht sagte der Mann aus, seine Tochter habe ihre Mutter beleidigt und sich mit ihm gestritten, nachdem er sie angewiesen hatte, respektvoller mit ihren Eltern umzugehen. Daraufhin habe er sie erwürgt.

Um seine Tat zu verdecken, zerteilte der Mann, der laut Medienberichten in einem Dönerrestaurant arbeiten soll, die Leiche seiner Tochter mit einem Messer und fror die Leichenteile zunächst ein, bevor er sie nach und nach mit seinem Rucksack in ein Waldgebiet transportierte und dort vergrub.

Ein Spaziergänger entdeckte die Leiche der 32-Jährigen

Laut der türkischen Zeitung Hürriyet sagte Uslu nach seiner Festnahme aus, er habe seine Tochter am 14. Dezember 2018 getötet. Am 15. Dezember habe er eine Gefriertruhe besorgt und am 16. Dezember damit begonnen, die Leiche zu zerteilen. Sieben Tage lang sei er in den Wald gelaufen, um sie zu vergraben. 

Die Leiche war schließlich am 9. Januar entdeckt worden, nachdem ein Spaziergänger in dem Waldstück einen Arm der 32-Jährigen fand. Die Polizei spürte mit einer Hundestaffel schließlich auch die restlichen Leichenteile auf.

Uslus Frau wurde freigesprochen, nachdem man ihr vorgeworfen hatte, die Tat nicht gemeldet zu haben. Sie sagte aus, dass sie nach dem Vorfall am 14. Dezember im Schlafzimmer in Ohnmacht gefallen sei und dies aufgrund von Beruhigungstabletten auch tagelang nicht mehr verlassen hatte. Auch Uslu selber hatte gegenüber der Polizei ausgesagt, die Tat komplett alleine begangen zu haben.

Quellen: "Daily Mail", "Hürriyet"

jgs

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