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Türkei: 20-Jährige bestreitet Schmuggelvorwürfe

Im Sommer 2007 ist die 20-jährige Sabrina A. mit fünf Kilogramm Heroin in der Türkei verhaftet worden. Die Duisburgerin sitzt seitdem im Gefängnis und steht nun wegen Drogenschmuggels vor Gericht. Beim Prozessauftakt bestritt sie die Vorwürfe

Die in der Türkei wegen Drogenschmuggels angeklagte Deutsche Sabrina A. hat zum Prozessauftakt die Vorwürfe bestritten. Die 20-Jährige, die vor kurzem Mutter geworden ist, sagte den Richtern in der westtürkischen Stadt Izmir, sie habe nicht gewusst, dass sich in einem Koffer, den sie mit nach Deutschland nehmen wollte, Heroin befunden habe. Das Gepäckstück habe sie aus Hilfsbereitschaft für einen Türken mitnehmen wollen, den sie erst im Hotel kennengelernt habe. Sie habe kein Geld dafür erhalten.

Sabrina A. muss sich wegen Drogenschmuggels und Bandenkriminalität verantworten. Sie war im Juli vergangenen Jahres auf dem Weg zum Flughafen in Antalya festgenommen worden. Polizisten fanden in einem Koffer in dem Taxi, das sie zum Flughafen bringen sollte, fünf Kilogramm Heroin. Zusammen mit ihr wurden zwei türkische Männer festgenommen. Einer von ihnen hatte in seinem Hotelzimmer weitere 15 Kilogramm Heroin. Sabrina A. hat im Februar in der Untersuchungshaft einen Jungen zur Welt gebracht.

Sabrina A. könnte nach Prozessende schon bald in die Bundesrepublik ausgeliefert werden. Diese Auffassung vertrat der deutsche Anwalt der 20-Jährigen, Hans Reinhardt, in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vor dem Prozessauftakt. Die Chancen stünden sehr gut, meinte Reinhardt.

Die türkische Justiz sei nicht interessiert, eine Frau mit einem Kleinkind im Rahmen einer langen Haftstrafe zu betreuen. Nach Angaben ihres Anwalts kann sie das Kind jeden Tag sehen. Die Haftbedingungen für seine Mandantin seien am Anfang mit 30 Menschen in einer Großraumzelle sehr schwierig gewesen. Nachdem sie entbunden habe, sei die Situation aber besser geworden.

Der Ausgang des Prozesses hängt nach Einschätzung des Anwalts sehr vom Aussageverhalten der Mitangeklagten ab. Auch ihr Freund könne als Entlastungszeuge aussagen. Er befinde sich zur Zeit in Deutschland, warte aber auf freies Geleit.

Richter will Ermittlungen in Deutschland

Rechtsanwalt Reinhardt kritisierte , dass nie die Frage geklärt worden sei, woher das Rauschgift kam und wo es in Deutschland hingehen sollte. "Denn wenn in Deutschland 20 Kilo Heroin erwartet werden, dann ist das kein Pappenstiel", sagte Reinhardt. "Wenn Sabrina sagt "Ich bin unschuldig", dann hätte man der Spur in Deutschland ja nur weiter nachgehen müssen. Dann hätte man sicher herausbekommen, was sie damit zu tun hat." Letzten Endes sei das wohl ein Problem der Zusammenarbeit der Behörden.

DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?