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Umstrittener dänischer Autor: Lars Hedegaard nur knapp Attentat entgangen

Ein etwas 25 Jahre alter, "arabisch aussehender" Mann sollte Hedegaard ein Paket liefern und hielt ihm eine Waffe an den Kopf. Der Schuss habe sein Ziel verfehlt weil Hedegaard sich wehrte.

Der wegen seiner Haltung zum Islam umstrittene dänische Schriftsteller Lars Hedegaard ist nach Angaben seiner Anhänger am Dienstag nur kapp einem tödlichen Anschlag entgangen. Wie die Polizei mitteilte, wurde gegen Mittag ein Schuss auf einen Mann im Kopenhagener Stadtviertel Frederiksberg abgegeben. Der Schütze habe jedoch sein Ziel verfehlt und sei dann geflohen.

Hedegaard ist Vorsitzender der Organisation Freie Pressegesellschaft, welche die Meinungs- und Redefreiheit durch den Islam bedroht sieht. Die Vorsitzende der schwedischen Schwesterorganisation, Ingrid Carlqvist, sagte, der von der Polizei genannte Schütze habe Lars Hedegaard angegriffen. Der etwa 25 Jahre alte Mann habe den Schriftsteller in dessen Haus in Kopenhagen unter dem Vorwand aufgesucht, ihm ein Paket ausliefern zu wollen.

Als Hedegaard die Tür öffnete, habe der "arabisch aussehende" Mann, der eine Jacke mit dem Emblem der dänischen Post getragen habe, ihm eine Waffe an den Kopf gehalten. Doch der Schuss habe sein Ziel verfehlt. Auch zwei weitere Versuche, Hedegaard zu erschießen, seien fehlgeschlagen, sagte Carlqvist.

Hedegaard sagte der Zeitung "Politiken", er habe den Täter angegriffen und ihm auf den Kopf geschlagen. Carlqvist erklärte, der Islam sei "eine totalitäre Ideologie und eine Bedrohung unserer Art zu leben". Die Freie Pressegesellschaft werde sich nicht zum Schweigen bringen lassen.

amt/AFP / AFP
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