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Ungeklärte Todesfälle: Das Rätsel des Sachsenwaldes

Zufall oder nicht? Gleich drei ungeklärte Todesfälle im idyllischen Sachsenwald zwischen Aumühle, Ödendorf und Schwarzenbek beschäftigen die Kripo. In keinem der drei Fälle gibt es eine heiße Spur.

Drei Tote im Umkreis von sechs Kilometern in nur zehn Monaten. Zufall oder nicht? Im Sachsenwald zwischen Aumühle, Ödendorf und Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) beschäftigen gleich drei ungeklärte Todesfälle die Kriminalpolizei. Und in keinem der drei Fälle gibt es irgendeine heiße Spur. Nicht bei der Fahndung nach dem Mörder eines Reitstallbesitzers, der am 30. Juli in Ödendorf an der Bundesstraße 404 erschlagen wurde, und auch nicht zu den beiden toten Männern, von denen einer am 20. Juli westlich von Schwarzenbek von einem Zug überrollt und der andere teilweise verwest und skelettiert von Pilzsammlern am 17. Oktober 2004 bei Aumühle entdeckt wurde.

Mord in der Idylle

"In allen drei Fällen laufen die Ermittlungen. Der Schwerpunkt liegt zurzeit ganz klar bei der Fahndung nach dem Mörder im Ödendorfer Fall", berichtet Thomas Holst von der Geesthachter Kripo, die für den idyllischen und bei Ausflüglern beliebten Bereich des Sachsenwaldes zuständig ist. Die Mordkommission im Fall des Reitstallbesitzers hat ihre Arbeit jetzt nach sechs Wochen lokaler Präsenz in der Polizeiwache von Schwarzenbek in die Lübecker Zentrale verlegt und den Personaleinsatz von zwölf auf vier Beamte zurückgeschraubt. Bei der Fahndung hat man aber keine heiße Spur, so ein Sprecher.

Drei rätselhafte Leichendfunde auf einmal zu bearbeiten ist bei der Polizei in ländlichen Regionen schon ungewöhnlich. Im Fall des Reitstallbesitzers konzentrieren sich die Ermittler auf Vernehmungen von Menschen aus dem persönlichen Umfeld des 64-Jährigen. So hoffen die Beamten auf eine Spur, die ihnen ein Motiv für die grausame Bluttat bieten könnte. Die schweren Kopfverletzungen, die der Mörder dem Mann zugefügt hatte, lassen nach Einschätzung der Beamten eher auf eine Beziehungstat als auf einen überraschten Einbrecher schließen. Auch 150 Handybesitzer, die mit ihren Mobiltelefonen nachts zur Tatzeit in Tatortnähe eingeloggt waren, werden befragt. Dafür wurde die Ermittlung der Telefondaten von den Netzbetreibern auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen die Bedenken von Datenschützern von einem Richter genehmigt.

Fest steht nach der Obduktion, dass Carlo Manfred P. etwa gegen 03.00 Uhr getötet wurde, so die Polizei. Um 05.30 Uhr hatte sein zur Arbeit auf den bekannten Trakehner-Hof kommender Sohn die Leiche des 64-Jährigen entdeckt. Der Tote hatte lange bei unwetterartigem Regen im Freien gelegen, daher fanden sich keine Spuren des Mörders mehr.

Zwei Mal von Zug überrollt

Zunächst überhaupt erstmal zu klären, wer die beiden anderen Toten aus dem Sachsenwald sind, ist die Hauptaufgabe bei den Ermittlungen in den anderen Fällen. Am 20. Juli wurde nachts westlich von Schwarzenbek ein Unbekannter gleich zwei Mal von einem Zug überrollt, nur 800 Meter von dem Reiterhof entfernt. Erst bemerkte der Lokführer nur ein Ruckeln, bei der Rückfahrt sah er dann den Toten auf dem Gleis liegen und fuhr nochmals drüber. Der offenbar durch ein Waggonrad sauber vom Rumpf abgetrennte Kopf des Mannes, der auf einem Waldweg neben dem Gleis lag, ist der einzige Hinweis zur Klärung seiner Identität. Der Rest des Körpers wurde beim Zusammenstoß mit dem Regionalzug völlig zerfetzt. Weder ein Selbstmord noch ein Verbrechen kann bisher ausgeschlossen werden. "Wir haben keine Hinweise, um wen es sich bei dem Mann handelt. Einen passenden Vermisstenfall gibt es hier in der Region nicht", so Holst. Es wäre möglich, dass durch den Zusammenstoß mit dem Zug ein Verbrechen vertuscht werden soll.

Auch bei dem Mann, den Pilzsammler am 17. Oktober 2004 in einer Tannenschonung nur 500 Meter vom Bahngleis des zweiten Falles entfernt nahe der Aumühler Bismarck-Mühle entdeckt hatten, ist man zurzeit nicht weiter als zum Beginn der Ermittlungen. Abseits des Weges lag ein zum Teil schon skelettierter Toter. Trotz intensiver Untersuchungen durch Spezialisten der Gerichtsmedizin konnte die Todesursache nicht geklärt werden. Bundesweit passt die Beschreibung der Leiche zu keinem offenen Vermisstenfall. Hoffnung setzt die Kripo jetzt auf ein neues Gutachten. "Man kann dadurch die väterliche Herkunft klären", berichtet Holst. "Vielleicht bringt uns das weiter, so dass wir auf eine Region stoßen, in der der Tote gelebt haben könnte. Dann könnte man dort neue Recherchen anstellen", sagt Holst.

Timo Jann/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(