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Unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Mutmaßlicher H&M-Geiselnehmer vor Gericht

Den 15. Juni 2010 werden die Kunden einer H&M-Filiale in Leipzig wohl nie vergessen. Ein 41-jähriger Mann stürmte schwer bewaffnet in das Modehaus und bedrohte Kunden und Angestellte mit dem Tod. Ein knappes halbes Jahr später steht der Angreifer vor Gericht.

Etwa ein halbes Jahr nach der Geiselnahme in einer Leipziger H&M-Filiale hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-Jährigen Geiselnahme und unerlaubten Waffenbesitz vor. Er hatte laut Anklage Mitte Juni in einer Filiale der Modekette in der Innenstadt 19 Kunden und Angestellte in seine Gewalt gebracht und mit dem Tode bedroht. Damit habe er auf angebliche Ärztefehler aufmerksam machen wollen. Erst nach mehreren Stunden gab der Mann auf. Die Geiseln blieben unverletzt. Viele erlitten allerdings einen Schock.

Nach der Anklageverlesung vor dem Leipziger Landgericht wurde die Öffentlichkeit auf Antrag der Verteidigung vom Prozess ausgeschlossen. Sie begründete dies mit den schutzwürdigen Interessen ihres Mandanten.

In dem Verfahren soll die Schuldfähigkeit des Angeklagten geklärt werden, der sich seit dem 16. August in einem psychiatrischen Krankenhaus befindet. Nach der vorläufigen Einschätzung eines Sachverständigen könnte die Schuldfähigkeit des Angeklagten zum Tatzeitpunkt eingeschränkt oder aufgehoben gewesen sein. Die Verteidigung will einen Freispruch für ihren Mandanten erwirken. Dieser sei zur Tatzeit an einer "vorübergehenden wahnhaften Psychose" erkrankt gewesen, erklärte der Anwalt des Beschuldigten.

Mit einer persönlichen Erklärung wandte sich der 41-Jährige am Dienstag über seinen Anwalt an die Medien. Er wolle "alle durch seine Tat unmittelbar und mittelbar betroffenen Menschen um Verzeihung bitten". Mit einem Urteil wird Anfang Januar gerechnet.

AFP/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?