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Urteil zum Tod von Michael Jackson: Murray erhebt Einspruch

Michael Jacksons Tod schien aufgeklärt: Sein Leibarzt, Dr. Conrad Murray, wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Der beteuert aber weiterhin seine Unschuld.

Dr. Conrad Murray, ehemaliger Leibarzt von Michael Jackson, legt Berufung ein. Der Mediziner wurde Ende November 2011 für die fahrlässige Tötung Michael Jacksons zu vier Jahren Haft verurteilt, pocht allerdings weiter auf seine Unschuld. Murray besteht darauf, dass er dem King of Pop nicht die Überdosis Propofol verabreicht habe, die im Juni 2009 zu dessen Tod geführt hatte. Um seine Behauptung zu belegen, fordert er nun die forensische Untersuchung der Flasche, die die fatale Dosis des starken Schmerzmittels enthielt. Murrays Forderung nach dem Test, bei dem nach Spuren von Lidocain gesucht werden soll, wurde vom Richter bereits zwei Mal ausgeschlagen.

Die Verteidiger des Arztes behaupten laut CNN, dass nur das Vorhandensein von Lidocain in der Propofol-Flasche Murrays Schuld bestätigen könne. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Argumentation nämlich darauf basiert, dass Murray die tödliche Dosis Propofol via Infusion mit einer geringen Menge des Lokalanästhetikums verabreicht hatte, um die Wirkung - wenn auch erfolglos - abzuschwächen. Sollte in der Flasche reines Propofol gefunden werden, könne das belegen, dass Michael Jackson sich die tödliche Dosis selbst verabreicht habe, so Murrays Verteidigung.

hw/Bang
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.