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US-Amerikaner kommt frei: 30 Jahre zu unrecht in der Todeszelle

Der Afro-Amerikaner Glenn Ford war 1983 von einer weißen Jury zum Tode verurteilt worden. Zu unrecht, wie sich jetzt herausstellte. 30 Jahre nach dem Urteil verließ er die Todeszelle als freier Mann.

Der US-Amerikaner Glenn Ford wurde zu Unrecht zum Tode verurteilt und kommt jetzt nach 30 Jahren in der Todeszelle frei

Der US-Amerikaner Glenn Ford wurde zu Unrecht zum Tode verurteilt und kommt jetzt nach 30 Jahren in der Todeszelle frei

Nach rund 30 Jahren im Gefängnis im US-Staat Louisiana ist Medienberichten zufolge einer der am längsten einsitzenden US-Todeskandidaten in die Freiheit entlassen worden. Der 64 Jahre alte Glenn Ford kam laut einem CNN-Bericht am Dienstag (Ortszeit) frei, nachdem die Staatsanwaltschaft um seine Entlassung ersucht und ein Richter dem entsprochen hatte.

Ford, ein Afro-Amerikaner, war 1983 von einer ausschließlich mit weißen Geschworenen besetzten Jury wegen Mordes an einem Juwelier verurteilt worden. Nach Angaben der Bürgerrechtsgruppe Capital Post Conviction Project belegen neue Informationen aber, dass Ford weder am Tatort noch anderweitig in das Verbrechen verwickelt war. Medienberichten zufolge war die Mordwaffe nie gefunden worden und auch kein Augenzeuge vorhanden.

Ford kann auf mehr als 250.000 Dollar Entschädigung hoffen

"Als ich ging, waren meine Söhne Babys. Jetzt sind sie erwachsene Männer mit Babys", sagte Ford nach dem Verlassen der Justizvollzugsanstalt von Angola in Louisiana. In seinen ersten Minuten als freier Mann fragten ihn Journalisten, ob er verärgert sei. "Ja, weil ich fast 30 Jahre für etwas eingesperrt war, das ich nicht getan habe", sagte er dem Lokalsender WAFB. Dies sei hoffentlich der erste Tag von Fords neuem Leben, sagte dessen Anwalt.

Der Südstaat Louisiana wird dem Ex-Häftling bei seinen ersten Schritten in ein neues Leben finanziell beistehen. Zu Unrecht Inhaftierten zahlt er nach Angaben der Non-Profit Organisation Innocence Project jährlich 25.000 US-Dollar (18.000 Euro) und insgesamt bis zu 250.000 Dollar. Zu Unrecht Verurteilte können zudem 80.000 Dollar (57.000 Euro) für im Leben verpasste Möglichkeiten erhalten, berichtete WAFB.

Amnesty International sieht Beispiel für fehlerhaftes Justizsystem

Amnesty International nahm den Fall zum Anlass, die Arbeit von Richtern und Staatsanwälten in den USA kritisch zu hinterfragen. "Glenn Ford ist ein lebendes Beispiel dafür, wie fehlerhaft unser Justizsystem wirklich ist", erklärte der US-Ableger der Menschenrechtsorganisation laut CNN. Es sei "bewegend", dass der Todeskandidat Ford seine Verurteilung überlebt habe.

nck/AFP/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(