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US-Bundesstaat Illinois: 14-Jährige tötet kleine Schwester mit 40 Messerstichen

Es ist eine erschütternde Tragödie: Ein 14 Jahre altes Mädchen hat in Mundelein im US-Bundesstaat Illinois seine 11-jährige Schwester mit einem Messer niedergemetzelt - aus einem unglaublichen Grund.

Von Marc Drewello

Eine blutige Familientragödie erschüttert den Ort Mundelein im US-Bundesstaat Illinois: Ein 14 Jahre altes Mädchen hat seine drei Jahre jüngere Schwester mit Dutzenden Messerstichen im Bett getötet. Die 14-Jährige habe sich ein Küchenmesser genommen, sei in das Zimmer ihrer Schwester gegangen und habe auf sie eingestochen, berichten US-Medien unter Berufung auf Aussagen der Staatsanwaltschaft während einer gerichtlichen Anhörung. Bei jedem Stich habe die 14-Jährige gerufen, dass ihre Schwester undankbar sei.

"Sie deutete an, dass sie wütend gewesen sei, wegen eines Vorfalls aus der vorangegangenen Nacht", zitiert die Chicago Tribune Staatsanwältin Claudia Kasten. Der Polizei habe das Mädchen erzählt, sie sei im Laufe der letzten Woche sauer auf ihre Schwester geworden, weil diese nicht zu schätzen gewusst habe, dass sie an sechs Tagen hintereinander das Abendessen für die 11-Jährige zubereitet und andere Hausarbeiten erledigt habe. Am Montagabend hätten sich die beiden dann gestritten, und die jüngere Schwester habe sie geschlagen.

Elfjährige versuchte sich zu verteidigen

Den Medienberichten zufolge wachte die 14-Jährige nach eigener Aussage am Dienstagmorgen auf, als ihre Mutter bereits das Haus verlassen hatte. Sie sei ins Erdgeschoss gegangen, habe das Küchenmeser geholt und dann im Kinderzimmer im ersten Stock ihre Schwester attackiert. Die 11-Jährige habe sich gewehrt und die Teenagerin habe immer weiter auf sie eingestochen.

Nach Angaben des zuständigen Gerichtsmediziners habe die Leiche des Opfers 30 Stiche in Hals, Brust und Armen sowie drei Schnitte im Gesicht aufgewiesen, berichtet CBS Chicago. Zudem sei die Elfjährige bei dem Versuch sich zu verteidigen mehrfach an den Händen verletzt worden. Insgesamt habe der Gerichtsmediziner 40 Stichwunden gezählt. Zwei Stiche seien in den linken Lungenflügel eingedrungen.

Nach der Tat habe die 14-Jährige geduscht, um das Blut abzuwaschen, und anschließend ihre Mutter angerufen, der sie erzählte, ihre Schwester sei von einem Einbrecher getötet worden, schreibt die Chicago Tribune. Die Wahrheit sei erst später auf dem Polizeirevier ans Licht gekommen. Die Ermittler hätten der Teenagerin gesagt, dass sie in der Hand des Opfers Haarsträhnen gefunden hätten, mit deren Hilfe sie den Mörder finden könnten. Daraufhin habe die 14-Jährige die Tat zugegeben.

Mutter bricht vor Gericht in Tränen aus

Während der Anhörung vor Gericht am Mittwoch sei auch die Mutter des Mädchens anwesend gewesen, schreibt die Mundelein Review. Beide hätten sich jedoch nicht angesehen. Die mutmaßliche Täterin habe überwiegend emotionslos gewirkt und geradeaus geblickt, berichten US-Medien. Erst als die Staatsanwältin den Tatablauf geschildert habe, sei sie rot geworden und habe rote Augen bekommen. Die Mutter sei während der Aussagen von Kasten in Tränen ausgebrochen.

Ein Richter ordnete nach der Anhörung an, dass die 14-Jährige in Haft bleiben müsse und eine Mordanklage auf sie zukomme. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, sie werde innerhalb der nächsten Wochen entscheiden, ob sie die das Mädchen als Jugendliche oder Erwachsene vor Gericht bringen werde.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.