US-Bundesstaat Missouri Vater tötet mit Tochter gezeugtes Kind


Er benutzte seine Tochter 15 Jahre lang als Sex-Sklavin und zeugte vier Kinder mit ihr, von denen drei nicht mehr am Leben sind. Ein US-Gericht hat den 49-jährigen Danial Rinehart jetzt wegen Inzest und Mordes schuldig gesprochen.

Im US-Bundesstaat Missouri ist ein Mann wegen Mordes, Unzucht mit Minderjährigen und Inzest schuldig gesprochen worden. Der 49-jährige Danial Rinehart hatte ein mit seiner eigenen Tochter gezeugtes Kind getötet. Die Tochter des Mannes berichtete unter Tränen vor Gericht, dass der Missbrauch durch den Vater bereits vor 15 Jahren begonnen hatte, als sie gerade einmal fünf Jahre alt gewesen sei. "Ich wollte nie die Sex-Sklavin meines Vaters sein", sagte sie. Die Verbrechen wurden im vergangenen Jahr aufgedeckt, nachdem eine ihrer beiden Schwestern davongelaufen war, um Hilfe zu holen.

Insgesamt vier Kinder mit Tochter gezeugt

Das Missbrauchsopfer berichtete vor Gericht in Kansas-City von einem Leben voller Angst. Drei der insgesamt vier mit dem Vater gezeugten Kinder seien tot. Eines wurde demnach in einem behelfsmäßigen Grab beerdigt, zwei weitere wurden in Kühlboxen auf der Farm der Familie entdeckt. Rinehart musste sich für den Tod eines der Säuglinge verantworten. Der Junge starb laut dem Gericht, weil er nicht zu einem Arzt gebracht wurde. Nur ein jetzt vierjähriger Junge überlebte.

Der Angeklagte war nicht im Gerichtssaal anwesend. Den Geschworenen wurde eine Aufzeichnung einer Befragung des Mannes vorgespielt. Darin gab Rinehart an, seine Tochter habe seine sexuelle Aufmerksamkeit gewollt. Zudem seien Medikamente schuld an seinem Verhalten gewesen. Rineharts Frau wird beschuldigt, die Verbrechen ihres Mannes gedeckt zu haben. Sie wird sich im August vor Gericht verantworten müssen.

Die Geschworenen waren sich sehr schnell einig und sprachen Rinehardt schuldig. Sie forderten für den 49-Jährigen in allen Anklagepunkten die Maximalstrafen. Dies sind in den USA lebenslänglich für Mord und 30 Jahre für die anderen ihm zu Last gelegten Verbrechen. Das Urteil des Richters wird am 7. Juni erwartet.

AFP AFP

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