HOME

Schwestern unter Mordverdacht: Zwei 11- und 15-jährige Mädchen sollen Bruder erschossen haben

Tragischer Vorfall in den USA: Zwei 11 und 15 Jahre alte Mädchen stehen unter Verdacht, ihren 16-jährigen Bruder erschossen zu haben. Ihren Eltern wird nun Vernachlässigung der Kinder vorgeworfen.

Das Fahndungsfoto der mutmaßlichen Täterinnen: Die 15 Jahre alte Ariel und ihre 11-jährige Schwester Nicole stehen unter Mordverdacht.

Das Fahndungsfoto der mutmaßlichen Täterinnen: Die 15 Jahre alte Ariel und ihre 11-jährige Schwester Nicole stehen unter Mordverdacht.

Sie sind noch minderjährig und stehen bereits unter Mordverdacht: Im US-Bundesstaat Florida sollen zwei 11 und 15 Jahre alte Schwestern am Montag ihren 16-jährigen Bruder erschossen haben. Die Polizei geht von Mord aus. Die Ältere der beiden Mädchen, die 15 Jahre alte Ariel, holte laut den Ermittlungen eine Waffe aus dem Schlafzimmer der Eltern, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause aufhielten. Anschließend soll sie ihren Bruder im Wohnzimmer erschossen haben.

Die jüngere Schwester Nicole habe der 15-Jährigen bei der Tat geholfen, wie die Polizei des Bezirks Columbia County am Dienstag mitteilte. Wie genau diese Hilfestellung aussah, ist bisher jedoch nicht bekannt. Auch dem 11-jährigen Mädchen wird vorsätzlicher Mord zur Last gelegt, beide wurden festgenommen.

Familie war der Polizei bekannt

Zum Tatzeitpunkt war auch die dreijährige Schwester der Kinder zu Hause. Das Kleinkind beobachtete die Tat zwar nicht, wurde jedoch von den älteren Schwestern nach dem mutmaßlichen Mord allein zurückgelassen. Die Dreijährige befindet sich nun in der Obhut des Jugendamtes.

Die Eltern wurden wegen Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht ebenfalls festgenommen. Es handelt sich um einen 37-jährigen LKW-Fahrer, der zum Zeitpunkt der Tat berufsbedingt nicht zu Hause war, seine 36-jährige Frau war bei ihm.

"Wir werden überprüfen, ob es Sicherheitsbedenken bezüglich der Kinder gibt und die familiäre Situation näher untersuchen", sagte Polizeisprecher John Harrell am Dienstag. In der Vergangenheit sei die Polizei bereits mehrfach zu dem Haus der Familie gerufen worden, unter anderem wegen Vandalismus und eines zivilrechtlichen Vorfalls.

200.000 Minderjährige pro Jahr sterben durch Schusswaffen

Über ein Tatmotiv der Mädchen ist bisher nichts bekannt. Die Polizei geht nicht von einem Unfall, sondern von Mord aus. Am Mittwochmorgen sollten die vier Festgenommenen dem Richter vorgeführt werden, wie der Lokalsender WJAX berichtete.

Alljährlich werden rund 20.000 Minderjährige in den USA durch Schusswaffen verletzt oder getötet. Erst im August hatte ein neunjähriges Mädchen versehentlich einen Schießlehrer getötet, der ihm zeigen wollte, wie man eine Uzi bedient. Der Landkreis Colombia County, in dem sich der Vorfall ereignete, sei jedoch nicht für Gewalttaten bekannt, sagte Polizeisheriff Mark Hunter dem Magazin Action News. Im letzten Jahr habe es keine Tötungsdelikte in der Gegend gegeben, der Vorfall sei "sehr ungewöhnlich".

las/DPA/AFP / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.