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Tatort Motelzimmer: Geschlagen. Gefesselt. Geschockt. Dann stirbt Eduardo, 12, an Unterernährung

Ein Zwölfjähriger soll von seinem Vater und seiner Stiefmutter schwer misshandelt worden sein. Dokumente zeichnen einen unfassbaren Leidensweg nach – der offenbar im Hungertod des Jungen endete.

USA: Martyrum im Motelzimmer

Der Zwölfjährige soll in einem Motelzimmer schwer misshandelt worden sein (Symbolbild)

Picture Alliance

Eduardo Posso, zwölf, wurde am 24. Mai in ein Krankenhaus eingeliefert. Wenig später wurde der Tod des Jungen festgestellt.

Die Frage lautet: War es Mord?

Die Ermittlungen sagen: Ja. Eduardo wurde misshandelt. Gefesselt. Geschlagen. Geschockt, mit einem elektrischen Halsband. Bis er schließlich an Unterernährung starb.

Dayana Medina-Flores, seine Stiefmutter, sagt: Eduardo sei Tags zuvor krank geworden und zu schwach gewesen, um etwas zu essen. Am nächsten Morgen habe sie ihn cold to the touch, also kalt bis aufs Mark, vorgefunden. Luis Posso, sein Vater, habe den Jungen daraufhin ins Krankenhaus gebracht. 

Fakt ist: Der Vater und die Stiefmutter wurden festgenommen. Ihre Kaution liegt bei jeweils 500.000 Dollar. Ihnen wird unter anderem Mord vorgeworfen. So berichtet es der US-Sender CNN und beruft sich dabei auf Gerichtsakten, Offizielle und interne Dokumente zur mutmaßlichen Todesursache – die in Summe einen unfassbaren Leidensweg des Zwölfjährigen zeichnen.  

"Ich habe angefangen zu schreien"

Aurea Garcias habe mit einer anderen Nachricht gerechnet, als die Polizei vor ihrer Tür gestanden habe: Dass sie endlich ihre Kinder zurückbekommt. Die Mutter von Eduardo – und seinen drei kleinen Geschwistern, die nun in Obhut gegeben wurden – dachte, "dass mein Sohn endlich mit jemandem gesprochen" habe und "ihm geholfen wird."

Ruppig sei ihr Ex-Mann mit den Kindern umgegangen, erzählte sie CNN. Das sei auch einer der Gründe für ihre Trennung 2015 gewesen. Bei einem Treffen, nach ihrer Scheidung 2016, habe der Vater die Kinder abgeholt und nicht zurückgebracht. Da sie später eine Anhörung verpasst habe, sei dem Vater das volle Sorgerecht übertragen worden, so Garcias.

Als ihr die Beamten die Nachricht von Eduardos Tod überbrachten, sei sie "verrückt" geworden. "Ich habe angefangen zu schreien", wird sie von CNN zitiert. Sie habe nicht glauben können, dass ihr Ex-Mann zu dem fähig sei, was ihm nun vorgeworfen wird. Garcias habe nicht einmal gewusst, dass sich Eduardo nicht mehr im US-Bundesstaat Florida aufgehalten hatte.

Tatort Motelzimmer

Vor seinem Tod lebten Eduardo und seine Geschwister in einem Motel in Kokomo, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Indiana. Dort arbeiteten sein Vater und seine Stiefmutter für einen Wanderzirkus und verteilten Werbebroschüren. Sie hätten Florida verlassen, so die Stiefmutter in einer Anhörung, da es "wiederholte Verwicklungen" mit dem Jugendamt gegeben habe. Welche, ist nicht überliefert.

In dem Motel soll Eduardo für Wochen in einem Badezimmer eingesperrt gewesen sein, gefesselt an einen Badetuchhalter. Dabei soll er ein elektrisches Schockhalsband getragen haben. So gehe es aus Gerichtsunterlagen hervor, wie CNN berichtet.  

Die Erklärung seiner Stiefmutter, Eduardo sei vor seinem Tod erkrankt und womöglich daran gestorben, erscheint laut Gerichtsakten fragwürdig. Auf ihrem Telefon hätten die Ermittler ein Video sichergestellt, das Eduardo eingezwängt in einer Badewanne zeige.

Auch Ketten, Schnüre, Fesseln, ein Schockhalsband und Vorhängeschlösser unter einem der zwei Motelbetten seien später sichergestellt worden, berichtet CNN.

Auf dem Mobiltelefon von Eduardos Vater sei außerdem eine Textnachricht gefunden worden: "Eduardo hat sich beinahe aus den Fesseln befreit", soll er auf spanisch geschrieben haben.

Der Vater streitet die (meisten) Vorwürfe ab

Stiefmutter Medina-Flores habe bei einer Anhörung ausgesagt, dass Eduardo von seinem Vater unter anderem mit einem Gürtel und einem Schuh geschlagen worden sei. Außerdem soll er mehr als zehn Mal gefesselt worden sein und habe Stromschläge durch ein Schockhalsband bekommen, so CNN unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Die Stiefmutter habe später außerdem eingeräumt – zuvor habe sie das abgestritten –, dass Eduardo im Badezimmer festgehalten worden sei, während sie und ihr Mann die Werbebroschüren für den Wanderzirkus verteilten. Man habe ihn dabei über eine Videokamera überwacht.

Luis Posso, der Vater von Eduardo, bestätigte lediglich Schläge durch einen Gürtel. Von den anderen Verletzungen, die bei Eduardo festgestellt worden sind, nahm er Abstand. Laut Gerichtsakten hatte das Krankenhauspersonal am ganzen, abgemagerten Körper von Eduardo mehrere Schnittwunden, Geschwüre und Blutergüsse festgestellt. Den Vorwurf, man habe Eduardo verhungern lassen, stritt er ab.

Quellen: CNN, CBS

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fs
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(