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USA: 152 Jahre Haft für Kinderschänder

Wegen des Jahrzehnte langen Missbrauchs von zwei Kindern ist der 64-jährige Dean Schwartzmiller im US-Staat Kalifornien zu 152 Jahren Haft verurteilt worden. Die Ermittler gehen allerdings davon aus, dass der einschlägig Vorbestrafte noch viel mehr ungeklärte Verbrechen begangen hat.

Ein 64-jähriger Amerikaner, der mehr als 100 Jungen in mehreren US-Staaten, Mexiko und Brasilien missbraucht haben soll, ist zu 152 Jahren Haft verurteilt wurden. Dean Schwartzmiller werde das Urteil eines Richters im kalifornischen San Jose vermutlich anfechten, berichtete die Zeitung "San Jose Mercury News". Schwartzmiller war im September von einer Jury wegen Missbrauchs für schuldig befunden worden. In dem Prozess ging es um den monatelangen Missbrauch zweier Jungen und den Besitz von Kinderpornografie.

Die Behörden gehen aber davon aus, dass Schwartzmiller seit den 60er Jahren weitaus mehr Verbrechen begangen hat. Während des Prozesses hatte Staatsanwalt Steve Fein den Geschworenen eine Landkarte gezeigt, auf der alle Orte eingetragen waren, an denen der Angeklagte in den vergangenen Jahren Jungen belästigt haben soll. Bei seiner Festnahme in Kalifornien 2005 fanden die Ermittler im Haus des Mannes sieben Ringbücher, in denen er auf mehr als 1000 Seiten Namen und Details über 36.000 sexuelle Kontakte mit Jungen aufgelistet hatte. Die Polizei stellte zudem zahlreiche Ordner mit pornografischen Fotos Minderjähriger sicher.

Alle Vorwürfe von sich gewiesen

Schwartzmiller hatte ein langes Vorstrafenregister und war zuvor in mehreren US-Staaten wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden, befand sich dann aber wieder auf freiem Fuß. Während des Prozesses in Kalifornien wies der Mann jede Schuld von sich. Die Kinder würden lügen. Die Eintragungen in seinen Notizbüchern seien erfundene Geschichten. Die Sex-Fotos in seinem Haus gehörten nicht ihm, sondern einem Mitbewohner, so Schwartzmiller.

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