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USA: Erneut Bombenalarm auf Delta-Flug

Erinnerungen an Detroit werden wach: Ein Mann hat an Bord eines Delta-Fliegers mit einer Bombe gedroht. Der Flug wurde umgeleitet - die Bombe gab es jedoch gar nicht.

Weil ein Fluggast mit einer Bombe gedroht hatte, musste eine amerikanische Passagiermaschine einen nicht geplanten Zwischenstopp einlegen. Der Airbus A 330 von Delta Airlines war nach Angaben der Flugsicherheitsbehörden am Dienstag mit 235 Passagieren auf dem Weg von Paris nach Atlanta.

Ein Mann habe plötzlich damit gedroht, dass eine Bombe an Bord sei. Nachdem Sicherheitskräfte den Amerikaner in der Kabine überwältigt hatten, wurde die Maschine umgeleitet. Sie landete auf dem Flughafen in Bangor im US-Bundesstaat Maine. Die Ermittler fanden keine Bombe an Bord des Flugzeugs. Der Amerikaner blieb in Polizeigewahrsam. Er habe nicht auf einer Flugverbotsliste gestanden, hieß es.

Erst Ende 2009 hatte ein versuchter Attentäter an Bord einer Delta-Maschine für Aufsehen gesorgt. Er wollte einen Airbus auf dem Weg nach Detroit in die Luft sprengen, was verteitelt werden konnte. Daraufhin wurden die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen noch einmal verschärft.

DPA / DPA
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