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USA: Serienkiller gesteht 49. Mord

Er erdrosselte Prostituierte und Ausreißerinnen und versteckte die Leichen im Fluss. Nun hat Gary Ridgway seinen 49. Mord gestanden. Er ist der vermutlich schlimmste Serienkiller der USA, dennoch droht ihm keine Todesstrafe.

Angehörige und Freunde seines 49. Opfers hatten lange auf diesen Moment gewartet. Vor mehr als 28 Jahren war die 20 Jahre alte Rebecca "Becky" Marrero in Seattle (US-Bundesstaat Washington) spurlos verschwunden. Am Freitag gestand Gary Ridgway, einer der schlimmsten US-Serienkiller, die Mordtat. Als der schmächtige 62-jährige Angeklagte eine Entschuldigung stammelte, wurde er gleich von lauten Rufen im Gerichtssaal zum Schweigen gebracht, berichtete die Zeitung "Seattle Post Intelligencer". "Tötet ihn", forderte Mary Marrero, die Schwester des Opfers. Doch die Todesstrafe bleibt dem Massenmörder erspart.

Ridgway hatte die Tat schon vor Jahren zugegeben, aber erst im vorigen Dezember waren die Überreste von Marreros Leiche in einem Wald gefunden worden. Damit konnte er zum 49. Mal angeklagt werden. Im Dezember 2001 war der Autolackierer festgenommen worden. Im Gegenzug für sein Schuldbekenntnis verzichtete die Staatsanwaltschaft auf die Todesstrafe. Ridgway verpflichtete sich, über seine grauenvollen Taten auszupacken und die Ermittler zu den Leichen zu führen. Er gab damals zu, 48 Frauen ermordet zu haben. 2003 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Wegen seiner scheinbar kalten Gelassenheit hatte ihm der Richter damals "Teflon-Gefühle" und das "komplette Fehlen von Mitgefühl für seine Opfer" vorgehalten. "Ich habe so viele Frauen umgebracht, dass ich sie nicht mehr auseinanderhalten kann", sagte Ridgway während des Verfahrens. Seit 1982 hatte er vor allem Prostituierte und Ausreißerinnen erdrosselt und einige Leichen am Green-River-Fluss nahe der Stadt Seattle versteckte. Gewöhnlich hatte er Sex mit seinem Opfer in seinem Haus oder Lastwagen, dann tötete er es. Als Mordmotiv gab er an, dass er Prostituierte hasste, sie nicht für ihre Dienste bezahlen wollte und sich sicher wähnte, nicht erwischt zu werden, weil niemand die Opfer vermissen würde.

Der Polizei war er bereits in den 80er Jahren aufgefallen, aber erst mit Hilfe verfeinerter DNA-Tests konnte später die Verbindung zwischen dem Täter und einigen seiner Opfer hergestellt werden. Nachbarn und Arbeitskollegen beschrieben den Autolackierer, der über 30 Jahre bei derselben Firma arbeitete, als unauffälligen "netten Kerl". Mit seiner dritten Ehefrau, einem Pudel und zwei Katzen lebte er in einem ruhigen Vorort von Seattle, als die Polizei im November 2001 zugriff.

Sein Geständnis machte Ridgway zum vermutlich schlimmsten Massenmörder Amerikas. John Wayne Gacy war 1994 wegen der Ermordung von 33 Jungen hingerichtet worden. Frauenmörder Ted Bundy wurde wegen dreifachen Mordes angeklagt, obwohl er später über 30 Taten gestand. Eine der grausigsten Mordserien verübte Jeffrey Dahmer, der seine mindestens 17 männlichen Opfer zerstückelte und Leichenteile aß. Der "Kannibale von Milwaukee" wurde im November 1994 im Gefängnis von einem Mithäftling getötet.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.