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Vergewaltigungsvorwürfe Kachelmann muss sich vor Gericht verantworten


Der TV-Wettermoderator Kachelmann muss sich vor Gericht wegen Vergewaltigung verantworten. Das Landgericht Mannheim eröffnete am Freitag das Hauptverfahren gegen den Schweizer.

TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann muss sich vor Gericht wegen Vergewaltigung verantworten. Das Landgericht Mannheim eröffnete am Freitag das Hauptverfahren gegen den 51-jährigen Schweizer. Kachelmann sitzt seit dem 20. März wegen des Verdachts der Vergewaltigung seiner Ex-Freundin in Untersuchungshaft. Er bestreitet die Vorwürfe.

Zuvor hatte die "Süddeutschen Zeitung" vermeldet, der Prozess gegen den inhaftierten Wettermoderator Jörg Kachelmann solle am 6. September beginnen soll. Dem Zeitungsbericht zufolge soll bis mindestens Ende Oktober jeweils an zwei Wochentagen verhandelt werden.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hatte Mitte Mai Anklage gegen Kachelmann erhoben. Er soll seine 37-jährige Ex-Freundin in ihrer Schwetzinger Wohnung vergewaltigt und mit einem Messer am Hals verletzt haben. Der Schweizer bestreitet die Tat.

Das Landgericht Mannheim hatte es abgelehnt, den Haftbefehl gegen den 51-Jährigen aufzuheben mit der Begründung, es halte die Angaben der Ex-Freundin, die Kachelmann schwer belastet hatte, für glaubwürdig. Ihre Aussagen würden durch aussagepsychologische und rechtsmedizinische Gutachten gestützt. Die Aussagen Kachelmanns wirkten dagegen wenig plausibel, erklärten die Richter.

Der Wettermoderator sitzt seit 20. März in Untersuchungshaft. Derzeit prüft das Oberlandesgericht Karlsruhe, ob Kachelmann bis zu einem möglichen Prozess weiter im Gefängnis bleiben muss. Verteidiger Reinhard Birkenstock hat eine Frist bis zum 19. Juli beantragt, um beim OLG eine Stellungnahme abzugeben. Erst wenn die Unterlagen da sind, will das Gericht entscheiden.

DPA DPA

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