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Vergewaltigungsvorwurf: Anklage gegen Wettermoderator Kachelmann nicht sicher

Die Staatsanwaltschaft geht noch nicht fest davon aus, dass sie Anklage gegen den ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann erhebt. Der Sprecher der Justizbehörde, Andreas Grossmann, sagte am Montag der Nachrichtenagentur DAPD: "Nach unserer Einschätzung besteht weiter dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr."

Die Staatsanwaltschaft geht noch nicht fest davon aus, dass sie Anklage gegen den ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann erhebt. Der Sprecher der Justizbehörde, Andreas Grossmann, sagte am Montag der Nachrichtenagentur DAPD: "Nach unserer Einschätzung besteht weiter dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr." Kachelmann war am 20. März wegen Vergewaltigungsvorwürfen einer Frau aus Schwetzingen festgenommen worden und sitzt seither in U-Haft.

Ob es zum Prozess kommen werde, sei offen. "Vielleicht kommt es nie zu einer Anklage", sagte Grossmann. Deshalb sei auch die Dauer der Untersuchungshaft nicht absehbar. Ein neuer Haftprüfungstermin sei bisher nicht von Kachelmanns Anwalt beantragt worden.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" beschuldigt die angebliche Exfreundin Kachelmann, sie vergewaltigt, dabei ein Messer an die Kehle gesetzt und sie damit verletzt zu haben. Dem Bericht zufolge dokumentierten die Rechtsmediziner Schnittverletzungen am Hals. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte dies weder bestätigen noch dementieren. "Zu Einzelheiten der Tatausführung äußern wir uns nicht", sagte Grossmann.

Kachelmann, der Schweizer Staatsbürger ist, hat seine Unschuld beteuert. Seine Anwälte bezeichneten die Vorwürfe der Frau als frei erfunden.

APN / APN