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Vergewaltigungsvorwurf: Karl Dall gibt "schlüpfrige Bemerkungen" zu

Karl Dall wehrt sich gegen Vorwürfe einer Schweizer Journalistin. Allerdings räumt er ein, dass es zu einem Austausch "schlüpfriger" E-Mails gekommen ist. Die Frau hatte bereits Udo Jürgens belästigt.

Die Anschuldigungen weist er entschieden zurück: "Es gab weder eine Vergewaltigung noch Geschlechtsverkehr", sagte Karl Dalls Anwalt Marc Engler als Reaktion auf die am Donnerstag bekannt gewordenen Vergewaltigungsvorwürfe einer Schweizer Journalistin gegen den Entertainer. In der Schweizer Zeitung "Blick" gibt Dall jetzt allerdings zu, dass es zuvor von seiner Seite zu "schlüpfrigen Bemerkungen" gekommen sei.

"Es ist richtig, dass sich die Journalistin in meinem Hotelzimmer aufgehalten hat, doch außer Gesprächen ist nichts gelaufen", beteuerte Dall in der Zeitung. Gleichzeitig räumte er ein, dass es bei einem zuvor mit der Journalistin via E-Mail geführten Interview nicht bei rein beruflichen Angelegenheiten geblieben ist. Offenbar tauschte sich Dall mit ihr über Privates aus.

"Im Rahmen des E-Mail-Interviews gab es auch einen privaten Schriftverkehr - und darin auch von meiner Seite ein paar schlüpfrige Bemerkungen. Dies bedauere ich", sagte Dall. Was genau diese Bemerkungen waren und ob es mehrere E-Mails in diese Richtung gab, ließ er allerdings offen.

Geplänkel über Rotwein

Anlass des Interview war der Auftakt von Karl Dalls Tournee durch die Schweiz. Der Schauspieler und Komödiant trat in mehreren Städten mit seinem Solostück "Der Opa" auf, mit dem er seit Anfang des Jahres auch auf deutschen Bühnen zu sehen ist. Wie in derartigen Gesprächen üblich, sprachen beide dann aber auch über private Details, über den Verlust seines engen Freundes Kurt Felix zum Beispiel oder über seine Vorliebe für Rotwein.

Im Anschluss an das im August geführte E-Mail-Interview traf die Journalistin Dall dann am 5. September nach dessen Auftritt in einer Talkshow in Zürich erstmals persönlich. Was im Laufe des Abends geschah, darüber gibt es zwei Versionen. Die Frau behauptet, sie sei im Hotelzimmer von Dall vergewaltigt worden. Dall wiederum erklärte, die Journalistin habe ihn bedrängt. "Die Dame war sehr offensiv, aber Herr Dall wollte den Avancen nur ein Ende bereiten", sagte sein Anwalt.

Frau soll auch Udo Jürgens belästigt haben

Die Frau soll zuvor auch den Sänger Udo Jürgens gestalkt haben. "Udo Jürgens hat auch Erfahrungen mit der Dame gemacht", sagte sein Sprecher Thomas Weber der Nachrichtenagentur DPA. 2006 soll die Schweizerin den Österreicher belästigt haben. "Wir gehen davon aus, dass die Frau Probleme hat. Aus Rücksicht haben wir den Namen der Frau deshalb nie genannt, weil wir sie schützen wollten." Jürgens wünsche Dall, dass die Angelegenheit schnell zu Ende gehe. Er habe damals selbst "alle nötigen rechtlichen Schritte" eingeleitet, damit die Belästigungen aufhören, sagte Weber.

Journalistin bleibt bei ihren Anschuldigungen

Über die Journalistin, die die schweren Vorwürfe erhebt, ist bislang wenig bekannt. Sie soll aus der 16.000-Einwohner-Stadt Solothurn im Nordwesten der Schweiz stammen und als freie Mitarbeiterin für verschiedene Verlage gearbeitet haben. Außerdem soll sie sich als Romanautorin betätigt haben - mit mäßigem Erfolg.

Ob die Staatsanwaltschaft Zürich aufgrund der Beschuldigungen Anklage gegen Dall erhebt, ist derzeit unklar. Über ihren Anwalt ließ die Journalistin verlauten, dass sie bei ihren Anschuldigungen bleibt. "Meine Mandantin hält an ihrer gegenüber der Staatsanwaltschaft Zürich gemachten Sachverhaltsdarstellung und den darin erhobenen Vorwürfen fest."

mai
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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