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Verhinderte Weltumseglerin: Laura Dekker ist in die Niederlande zurückgekehrt

Nach ihrer Flucht in die Karibik ist die verhinderte Weltumseglerin Laura Dekker am Dienstag wieder in die Niederlande zurückgekehrt. Die 14-Jährige sei in Begleitung einer Aufsichtsperson am Morgen auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet, teilte ein Polizeisprecher mit.

Nach ihrer Flucht in die Karibik ist die verhinderte Weltumseglerin Laura Dekker am Dienstag wieder in die Niederlande zurückgekehrt. Die 14-Jährige sei in Begleitung einer Aufsichtsperson am Morgen auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet, teilte ein Polizeisprecher mit. Für den Nachmittag war eine Gerichtsanhörung mit dem Mädchen und seinen getrennt lebenden Eltern geplant. Dabei wollte das Jugendamt nach Angaben aus Gerichtskreisen beantragen, dass Laura nicht mehr bei ihrem Vater wohnt. Eine Entscheidung sollte nicht vor dem Abend fallen.

Laura war seit Freitag vermisst worden, am Sonntag wurde sie dann auf der zu den Niederländischen Antillen gehörenden Insel Sint Maarten entdeckt. Wie sie dahin kam, blieb zunächst ungeklärt. Nach Angaben der Polizei reiste sie auf jeden Fall nicht per Flugzeug aus den Niederlanden aus.

Dekker lebt mit ihrem Vater in Maurik in der Nähe von Utrecht. Im Sommer hatte sie angekündigt, mit einem Solo-Segeltörn die jüngste Weltumseglerin aller Zeiten werden zu wollen. Ihre auf zwei Jahre angesetzte Weltumseglung mit einer acht Meter langen Yacht sollte eigentlich im September beginnen, Kinderschützer schalteten jedoch die Justiz ein.

Ende Oktober verhinderte dann ein Gericht in Utrecht den Rekord-Versuch und verlängerte aus Sorge um ihre Sicherheit die amtliche Vormundschaft für das Mädchen bis Mitte kommenden Jahres. Die 14-Jährige blieb aber bei ihrem Vater wohnen, der das Segel-Abenteuer unterstützt. Ihre Mutter ist dagegen.

AFP / AFP
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