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Vermeintlicher Brandsatz in Berlin gefunden Polizei vermutet rechtsextremen Hintergrund


In der Zufahrt einer Tiefgarage ist ein Hausmeister über einen verdächtigen Gegenstand nebst Flugblättern mit Nazi-Parolen gestolpert. Spezialisten untersuchen, ob es sich bei dem Fund um einen Brandsatz handelt.

Im Berliner Stadtteil Charlottenburg ist ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden, bei dem es sich möglicherweise um einen Brandsatz von Rechtsextremisten handelt.

Ein Hausmeister fand am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr in einer Tiefgarageneinfahrt einen Behälter mit Flüssigkeit. Daneben waren Zettel mit rechtsextremen Parolen platziert, die , in schlechtem Deutsch verfasst wurden. Ob es sich bei dem Behältnis - die Berliner Morgenpost meldet, es handele sich um eine Tüte gefüllt mit einer brennbaren Flüssigkeit und Brickets - um einen nicht gezündeten Brandsatz handelt, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Vermutlich sei in dem Behälter aber brennbare Flüssigkeit, sagte eine Sprecherin.

Spezialisten sollen den Fund nun untersuchen. Die Zufahrt zu der Tiefgarage befindet sich neben dem bekannten Café Keese. Laut Polizei gab es zunächst keine Hinweise, dass sich in den benachbarten Gebäuden eine Institution oder politische Einrichtung befindet, die Ziel eines rechtsextremistischen Anschlags sein könnte.

hw/DPA DPA

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