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Vermisste Rebecca: "Hunde haben etwas gewittert" - warum die Suche heute nicht fortgesetzt wird

Die Polizei hat am Samstag die Suche nach der vermissten Schülerin Rebecca fortgesetzt. Dabei sollen die Hunde etwas gewittert haben. Dennoch soll erst in der kommenden Woche weitergesucht werden - das ist der Grund

Kartenausschnitt der Autobahn 12, die vermisste Rebecca aus Berlin

Im Fokus der neuen Suche nach der vermissten Rebecca steht die Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder)

Bei der Suche nach der vermissten Schülerin Rebecca setzt die Polizei auf Spürhunde. Am Samstag wurden diese an der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt eingesetzt. Dort schnüffelten diese speziell ausgebildeten Hunde nach Spuren. Und führten die Polizisten auf eine Landstraße bei Fürstenwalde. "Irgendwas werden die Hunde gewittert haben", so eine Polizeisprecherin. Was genau die Hunde gewittert haben, sagte die Polizei nicht. "Die Hunde sind sehr gut und merken trotz Witterungseinflüssen auch noch nach Wochen, ob jemand an einer Stelle vorbeigegangen oder -gefahren ist." Mit insgesamt drei Hunden, sogenannten "Mantrailern", waren die Beamten im Einsatz. Am Ende wurde die Suchaktion allerdings ohne Ergebnis abgebrochen. 

Warum die Suche nach Rebecca heute nicht fortgesetzt wird

Fortgesetzt werden soll die Suche aber erst in der kommenden Woche. Grund dafür seien vor allem die Hunde, erläutert eine Polizeisprecherin. Die Vierbeiner bräuchten eine Erholung, heißt es weiter.

Denn auch der Arbeitstag für die Spürhunde ist anstrengend: Die Hunde schnüffeln zunächst an einem Kleidungsstück der zu suchenden Person, um sich mit dem Geruch vertraut zu machen. Bei der Suche können sie diesen Geruch nicht nur an Gegenständen oder am Boden erschnüffeln, sondern auch in der Luft wahrnehmen. Ein Hundeführer erklärt gegenüber dem "MDR", wie die Suche abläuft: "Der Hund kriegt die Tüte vorgehalten. Der hält die Nase in die Tüte rein und läuft los. Mein Job ist eigentlich ganz einfach: wenn der Hund losgelaufen ist, lauf ich hinterher."

Der Unterschied zu anderen Spürhunden liegt darin, dass diese Hunde unterschiedliche menschliche Gerüche wahrnehmen und voneinander unterscheiden können. Der Geruchssinn dieser Hunde ist besonders fein, sie können sogar die Spuren von Menschen in einem fahrenden Auto riechen. Diese Arbeit ist für die Hunde anstrengend - daher sollen die "Mantrailer" am Sonntag ausruhen. Ob die Polizei am Samstag mit Geruchsproben von Rebecca oder dem Schwager gesucht hat, war nicht bekannt. 

Quellen: Merkur; MDR; Berliner Kurier

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