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Vermisstenfall in den USA: Vor mehr als 31 Jahren verschwand ein Dreijähriger. Jetzt wurde seine Mutter verhaftet

1986 verschwand der dreijährige Francillon Pierre spurlos. Die Polizei in Las Vegas hat den Fall wieder neu aufgerollt – und ist nun überzeugt, dass der Junge von seiner Mutter ermordet wurde.

Vermisstenanzeige

Vermisstenanzeige für Francillon Pierre auf api.missingkids.org

Am 2. August 1986 verschwand der kleine Francillon Pierre. Sie habe ihren dreijährigen Sohn auf einem Straßenfest verloren, gab seine Mutter Amy Elizabeth Fleming gegenüber der Polizei an – seitdem fehlt jede Spur von dem Jungen. Trotz Ermittlungen konnte sein Schicksal nicht geklärt werden. Doch mehr als 31 Jahre nach seinem Verschwinden kommt wieder Bewegung in den fast vergessenen Fall.

Die Polizei in North Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada hat nun die Mutter des verschwundenen Jungen festgenommen. Sie wird verdächtigt, für das Verschwinden ihres Sohnes verantwortlich zu sein und ihn möglicherweise sogar ermordet zu haben. Fleming befindet sich derzeit in Haft und wurde bereits dem Richter vorgeführt, berichtet der lokale Fernsehsender News3 Las Vegas.

Amy Elizabeth Fleming

Amy Elizabeth Fleming

Die mittlerweile 60-Jährige und ihr Freund Lee Luster galten schon kurz nach dem Verschwinden des Jungen als tatverdächtig. Beweise gab es damals allerdings nicht. Zum Zeitpunkt des Verschwindens lief gegen beide ein Verfahren wegen Kindesmisshandlung, in dem beide zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe verurteilt wurden. Sie hätten damals die Polizei gebeten, die Geschichte des vermissten Jungen nicht öffentlich zu machen, da sie sich angeblich vor der Presse fürchteten, schreibt die "New York Post".

Neue Beweise und Aussagen führen zur Verhaftung der Mutter

Mehr als 31 Jahre später rollten die Ermittlungsbehörden den "Cold Case" erneut auf. Beweismaterial wurde neu ausgewertet, weitere Zeugen befragt. Eindeutige Beweise fehlen zwar immer noch, auch konnte die Leiche des Jungen noch nicht gefunden werden. Doch mittlerweile gilt es für die Polizei als sehr wahrscheinlich, dass Fleming und Luster hinter dem Verschwinden von Francillon Pierre stecken. Laut "Las Vegas Sun" entdeckte die Polizei unter anderem einen Brief von Fleming an Luster, in dem sie schrieb, was passiert sei, sei "völlig unabsichtlich" gewesen und dass es ihr sehr leid tue.

Amy Elizabeth Fleming soll wegen Mordes angeklagt werden. Erst vor Gericht könne die Polizei alle Beweisstücke vorlegen, sagte der Polizeichef von North Las Vegas bei einer Pressekonferenz. Vielleicht kann dann das Schicksal des kleinen Francillon Pierre aufgeklärt werden – offiziell gilt der Junge immer noch als vermisst.

Quellen: "New York Post" / "News3 Las Vegas" / "Las Vegas Sun"

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.