Verschwundene Maddie Hat Freundin Entführung beobachtet?


Neues im Fall der verschwundenen Madeleine: Eine Freundin der Eltern hat vielleicht die Entführung gesehen. Die Polizeit hat eine neue Beschreibung des Verdächtigen erstellt. Und die Eltern haben erstmals über ihre Schuldgesprochen.

Eine Freundin der Eltern der verschwundenen Madeleine hat möglicherweise die Entführung der Vierjährigen gesehen. Britische Medien berichteten am Samstag, die Frau habe einen Mann beobachtet, der ein Kind getragen habe oder einen Gegenstand, der aussah wie ein Kind. Die portugiesische Polizei veröffentlichte am Freitag erstmals die Beschreibung des möglichen Verdächtigens. Es handele sich um einen 35 bis 40 Jahre alten weißen Mann, sagte Chefermittler Olegario de Sousa.

Der Mann war am Tag der Entführung um 21.30 Uhr in der Nähe der Ferienanlage an der Algarve-Küste gesehen worden, aus der die Vierjährige am 3. Mai verschwand. Er habe eine schwarze Jacke, eine beige Hose und dunkle Schuhe getragen. Madeleines Eltern sprachen von einer "neuen Entwicklung" in dem Fall.

Das Ehepaar McCann äußerte sich am Freitag in einem Interview der BBC erstmals zu ihren Schuldgefühlen: "Niemand wird sich je so schuldig fühlen wie wir, weil wir nicht bei Madeleine waren als sie entführt wurde", sagte Vater Gerry McCann. Die Mutter Kate McCann erklärte, sie seien "naiv" gewesen, jedoch keine verantwortungslosen Eltern. Das Paar glaube noch immer daran, dass ihre Tochter "sicher und gesund" gefunden werde. "Wenn etwas wirklich Schlimmes passiert ist, hätten wir sie bereits gefunden", so Gerry McCann.


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