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Verschwundenes britisches Mädchen: Polizei macht Maddies Eltern Hoffnung

Neues Bild und neue Hoffnung: Fünf Jahre nach Maddies Verschwinden, glaubt die britische Polizei, dass das Mädchen noch leben könnte. Zumindest haben sich 195 Ansätze ergeben, weiter zu ermitteln.

Am 12. Mai wird die kleine Madeleine McCann neun Jahre alt. Wenn sie noch am Leben ist. Die britische Polizei hat zu diesem Anlass einen Zwischenstand ihrer wieder aufgenommenen Ermittlungen bekanntgegeben. Fazit: Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Mädchen noch lebt. 40.000 Hinweise auf rund 100.000 Seiten hat Scotland Yard neu ausgewertet. Dabei hätten sich 195 Ansätze ergeben, um weiter zu ermitteln, heißt es in einer Pressemitteilung der "Metropolitan Police" in London.

Um weitere Hinweise über das Mädchen zu erhalten, wurde ein neues Bild konstruiert, wie sie heute - fünf Jahre nach ihrem Verschwinden - aussehen könnte. Auffällig: Ihre typisch großen Augen könnten sich verwachsen haben. Die Polizei rief erneut zur Mithilfe bei der Suche nach Maddie auf. Jeder, der einen Verdacht habe, wo Maddie sein könnte, sollte sich melden. Auch Urlauber, die zur Zeit des Verschwindens in der Anlage waren, sollten zur Polizei zukommen. Ebenfalls wurde die Kollegen in Portugal aufgefordert, die Ermittlungen in dem Fall wiederaufzunehmen.

Gerade einmal ein Viertel des Materials durchforstet

Das Hilfeersuchen ist auch das indirekte Eingeständnis, dass Scotland Yard in dem Fall letztlich nicht entscheidend weitergekommen ist. Die englischen Boulevardzeitungen weisen daher auch auf die enormen Kosten hin, die die Ermittlungen bislang verursacht haben. Diese "Operation Grange" "hat den Steuerzahler bislang zwei Millionen Pfund (2,4 Millionen Euro) gekostet. Und bislang haben die Fahnder seit Wiederaufnahme der Ermittlungen nur ein Viertel des Materials analysiert. Es könnte noch Jahre dauern, bis sie die Massen an Hinweisen durchforstet hat", orakelt die "Daily Mail" düster.

Die Nachforschungen im Fall der kleinen Maddie waren 2008 zunächst eingestellt worden. Auf Druck der Eltern und auch des britischen Premierministers David Cameron hatte die britische Polizei sie 2011 wieder aufgenommen und das vorherige Verfahren überprüft. Unter anderem waren britische Ermittler in den vergangenen Monaten erneut nach Spanien und Portugal gereist.

Eltern haben die Suche noch nicht aufgegeben

2007 war die damals Dreijährige kurz vor ihrem Geburtstag in einer Ferienanlage im portugiesischen Praia da Luz verschwunden, der Fall hatte monatelang Schlagzeilen gemacht. Madeleines Eltern Kate und Gerry McCann starteten eine beispiellose Medienkampagne, um auf das Schicksal ihrer Tochter aufmerksam zu machen. Sie suchen auch mit Hilfe privater Ermittler weiter nach ihrer Tochter. Zwischendurch geriet das Ärzte-Paar selbst in den Verdacht, Maddie getötet zu haben. Immer wieder melden sich bis heute Menschen bei der Polizei, die Maddie irgendwo gesehen haben wollen.

"Wir sind diese Überprüfung vollkommen offen angegangen", sagte Andy Redwood von Scotland Yard. "Wir arbeiten hier auf der Basis von zwei Möglichkeiten: Die eine ist, dass Madeleine noch lebt, die andere, dass sie tot ist, was sehr traurig wäre." Ziel sei es jetzt, aus dem Beweismaterial neue Ermittlungsstränge zu entwickeln und diese den portugiesischen Behörden vorzulegen. Diese hätten weiterhin "denn Vorrang bei der Untersuchung".

nik
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.