VG-Wort Pixel

Flughafen Berlin-Schönefeld Verwaltungsgericht erlaubt Nachtflüge


Anwohner und Gemeinden hatten geklagt und erlitten nun im Streit um den Flugverkehr am Flughafen Berlin-Schönefeld eine Niederlage. Die Richter erlaubten Nachtflüge in Randzeiten.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat für den künftigen Berliner Hauptstadtflughafen nächtliche Flüge in Randzeiten erlaubt. Das Urteil vom Donnerstag bedeutet eine Niederlage für die Klagen von Anwohnern und umliegenden Gemeinden. Der Airport Berlin-Schönefeld kann ohne weitere Einschränkungen an den Start gehen, der für nächsten Juni geplant ist.

Die Richter erklärten den Planergänzungsbeschluss für zulässig. Er weise keine Fehler auf. Details lägen damit im Ermessen der Behörde, dem brandenburgischen Verkehrsministerium. Nach dessen Planung sind in den Zeiten zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht sowie von 5.00 bis 6.00 Uhr eingeschränkt Flüge möglich.

Basis dafür war ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2006. Damals hatten die Richter den Bau des Airports genehmigt, einen 24-Stunden-Betrieb jedoch untersagt. Auf Grundlage des Urteils besserten die Behörden in Brandenburg die Genehmigung für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) nach.

kave/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker