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Vier Tote bei Blutbad in Lüttich: Verletzte kämpfen um ihr Leben

Die belgische Stadt Lüttich steht unter Schock: Ein Amokläufer tötete in der City drei Menschen und sich selbst. Inzwischen ist von 123 Verletzten die Rede, viele von ihnen kämpfen um ihr Leben.

Bei einem Amoklauf im belgischen Lüttich sind am Dienstag mindestens vier Menschen gestorben, darunter auch der Täter selbst. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft tötete ein mit Schusswaffen und Blendgranaten bewaffneter 33-Jähriger zwei Jugendliche und eine ältere Frau, bevor er sich selbst das Leben kam. Unbestätigten Medienberichten zufolge sollen inzwischen zwei weitere Opfer ihren Verletzungen erlegen sein, darunter soll sich auch ein Kleinkind befinden

Die Zahl der Verletzten ist laut der Nachrichtenagentur Belga inzwischen auf 123 angestiegen. Zuvor war von 75 verletzten Passanten die Rede gewesen. Einige davon schwebten in Lebensgefahr. Innenminister Joelle Milquet sagte, die Opferzahl könne sich noch erhöhen, weil "fünf der Verletzten um ihr Leben kämpfen". Viele der Opfer seien von Geschossen oder Splittern verletzt worden, ein Großteil sei um die 20 Jahre alt.

Amokläufer tötete sich per Kopfschuss

Bei dem Täter handelt es sich nach Medienberichten um den Handwerker Nordine A. Er sei am Dienstagmorgen mit einem Rucksack von seinem Zuhause aufgebrochen, sagte die Lütticher Staatsanwältin Danielle Reynders. Er hatte einen Revolver, ein Gewehr und Granaten bei sich, als er zum Place Saint-Lambert kam, dem zentralen Platz der ostbelgischen Stadt.

Nach Augenzeugenberichten schleuderte der Angreifer dort mehrere Handgranaten auf eine vollbesetzte Bushaltestelle. Außerdem schoss er mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr um sich. "Er stieg auf das Dach der Bäckerei und hat das Feuer eröffnet", sagte Reynders. Zwei männliche Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren und eine 75-jährige Frau starben.

Anschließend tötete der Angreifer sich selbst mit einem Kopfschuss. Die Polizei untersuchte später das Auto des Mannes auf Bomben und ließ es aus Sicherheitsgründen kontrolliert sprengen.

"Wir sahen Menschen mit Einschüssen in Schultern und Händen", berichtete ein Journalist der Lokalzeitung "La Meuse". Passanten hätten vor Entsetzen geschrien. "Er machte eine weite Armbewegung, um etwas zu werfen", sagte ein Zeuge, Nicolas Gilenne, der Nachrichtenagentur AFP. Danach sei etwas explodiert. Der Täter habe sich dann umgedreht, einen anderen Gegenstand genommen und entsichert. "Er machte einen sehr entschlossenen Eindruck, er wollte so viele Personen wie möglich töten", sagte Gilenne.

Wer war der Amokläufer?

Das belgische Fernsehen zeigte Bilder von Passanten, die voller Panik davonliefen und sich in Geschäfte flüchteten. Geschäftsleute verbarrikadierten ihre Läden. Nach Angaben von Ärzten hatten viele Opfer Projektile im Körper. Eine angebliche Verfolgungsjagd mit zwei weiteren Tätern dementierten die Justizbehörden am Nachmittag.

Bei Nordine A. handelt es sich um einen Mann, der der Polizei bekannt gewesen ist. Vor drei Jahren wurde er nach Angaben belgischer Zeitungen wegen Waffenbesitz und den Anbau von Cannabis zu 58 Monaten Gefängnis verurteilt. Am Dienstagmorgen war der junge Mann zu einem polizeilichen Verhör vorgeladen, bei dem er aber nicht erschien. Die Behörden schließen einen terroristischen Hintergrund aus. Der Mann lebte ganz in der Nähe des Tatortes.

Zunächst kursierten unterschiedliche Meldungen über die Anzahl der Täter, es war von bis zu vier beteiligten Personen die Rede. Offenbar handelt es sich aber um einen Einzeltäter.

Nach den blutigen Ereignissen herrschte in Belgien Trauer. Der belgische Premierminister Elio Di Rupo besuchte ebenso wie König Albert II. und seine Frau den Tatort. "Das ganze Land teilt Ihren Schmerz", sagte Di Rupo an die Adresse der Familien der Opfer. Er betonte, es habe sich um einen Einzeltäter und nicht um Terrorismus gehandelt. Auch der Lütticher Bürgermeister Willy Demeyer sprach von einer "Einzeltat, die tiefe Betroffenheit im Herzen der Stadt gesät hat." Die Regierung setzte ein Sondertreffen der Minister für Mittwochmorgen an.

fro/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(