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Bluttat von Villingendorf: Mutmaßlicher Dreifachmörder auf offener Straße gefasst

Die Handschellen klicken kurz nach dem Tipp eines Bürgers: Tagelang hatte ein Großaufgebot den mutmaßlichen Todesschützen von Villingendorf gejagt. Jetzt wurde er nurvon zwei Streifenpolizisten gefasst - auf offener Straße.

Rottweil: Der mutmaßliche Todesschütze von Villingendorf ist hier gefasst worden.

Blick auf die Spaichinger Straße im Ortsteil Neufra in Rottweil. Der mutmaßliche Todesschütze von Villingendorf ist hier gefasst worden.

Der mutmaßliche Todesschütze von Villingendorf am Rand des Schwarzwalds ist der Polizei wenige Tage nach der Bluttat ins Netz gegangen. Um 16.30 Uhr am Dienstag erhielt das Polizeirevier in Rottweil einen Hinweis aus der Bevölkerung über die Notrufnummer 110, wie ein Polizeisprecher erzählte. Schon zehn Minuten später - also gegen 16.40 Uhr - traf eine Zweimannstreife auf den 40 Jahre alten Gesuchten. "Sie sind vorläufig festgenommen", rief ein Polizist ihm zu. Der Flüchtige leistete keinen Widerstand, die Handschellen klickten. Bei dem Kroaten stellte die Polizei nach dpa-Informationen auch eine Langwaffe sicher, die seit den tödlichen Schüssen auf die drei Opfer am vergangenen Donnerstag vermisst worden war.

Bis zum Eintreffen weiterer Ermittler sicherten die Beamten den mutmalichen Dreifachmörder im Polizeiauto. Am Dienstagabend wurde der 40-Jährige in die Kriminalpolizeidirektion nach Rottweil gebracht.

Der Kroate steht unter dringendem Verdacht, am vergangenen Donnerstagabend seinen sechs Jahre alten Sohn, den neuen Partner seiner Ex-Frau und dessen Cousine erschossen zu haben. Sein Sohn war wenige Stunden vor dem Verbrechen eingeschult worden. Die Ex-Frau des Mannes konnte fliehen; sie war danach von der Polizei an einem sicheren Ort untergebracht und rund um die Uhr bewacht worden.

Hinweis führt zum mutmaßlichen Täter

Innenminister Thomas Strobl zeigte sich nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters von Villingendorf "total erleichtert und stolz". "Ich bin erleichtert, dass der Tatverdächtige gefasst ist und keine Gefahr mehr für die Bürgerinnen und Bürger darstellt. Die schreckliche Bluttat und der flüchtige Tatverdächtige haben die Menschen tief aufgewühlt und verunsichert", sagte Strobl nach der Festnahme. An diesem Mittwoch wollte die Polizei bei einer Pressekonferenz weitere Informationen bekanntgeben.

Mit dem Fall hatte sich die aus 63 Beamten bestehende Sonderkommission "Hochwald" befasst. Die Ermittler hatten offensiv nach dem Kroaten gefahndet, auch im Ausland wurde nach dem 40-Jährigen gesucht. Mehrere Hundert Anrufe gingen auf dem Hinweis-Telefon der Sonderkommission ein, wie die Polizei mitteilte. Der entscheidende Hinweis jedoch kam dann über die 110.

Am Dienstag hatte die Polizei noch ein letztes Mal mit rund 100 Beamten in einem Waldgebiet rund um Villingendorf im Kreis Rottweil nach Spuren des Täters gesucht. Nach dem Verbrechen sollen dort Schüsse gefallen sein, so zumindest hieß es in Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Staatsanwaltschaft setzte am Dienstag zudem eine Belohnung von bis zu 5000 Euro aus. Am Abend wollte die Polizei bei einer regulären Elternversammlung Fragen beantworten und darauf hinweisen, dass es sich um eine Beziehungstat handele und Unbeteiligte nichts zu befürchten hätten. Doch dann kam die Festnahme.

ivi/Tatjana Bojic und Julia Giertz / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(