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Ein Toter, fünf Schwerverletzte: Streit unter Verwandten offenbar Anlass tödlicher Campingplatz-Schlägerei

Sie prügelten mit Baseballschlägern und Zaunlatten aufeinander ein: Eine Schlägerei auf einem Campingplatz in Visbek hat einen Toten und fünf Schwerverletzte gefordert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt - weiß allerdings nicht genau, gegen wen.

Eine Ermittlerin hält auf einem Campingplatz in Visbeck einen abgebrochenen Pfosten in der Hand

Die tödliche Schlägerei auf einem Campingplatz in Visbek stellt die Staatsanwaltschaft vor schwierige Ermittlungen

Bei einer brutalen Schlägerei auf einem Campingplatz im niedersächsischen Visbek ist ein Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Cloppenburg erlag der 34-Jährige am Mittwochnachmittag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Zwei Gruppen waren am späten Dienstagabend bei einer Geburtstagsfeier unter anderem mit Baseballschlägern aufeinander losgegangen und hatten sich gegenseitig schwere Kopfverletzungen zugefügt. 

Wie "Spiegel Online" berichtet, könnte ein eskalierter Streit unter Verwandten den tödlichen Vorfall ausgelöst haben. Demnach soll ein Gast nach einer verbalen Auseinandersetzung die Feier verlassen und dann mit vier bewaffneten Männern zurückgekehrt sein, wird Staatsanwältin Carolin Castagna zitiert. Die Attackierten hätten sich daraufhin ebenfalls mit Schlagwerkzeugen gewehrt. 

Visbek: Zwei Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß

Bei der Auseinandersetzung wurden den Angaben zufolge außerdem ein Mann lebensgefährlich und vier weitere schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige seien mit einem Auto geflüchtet, aber nach kurzer Zeit festgenommen worden, teilte die Polizei bereits am Mittwoch mit. Laut "Spiegel Online" sind die Männer inzwischen aber wieder auf freiem Fuß, "da bislang niemandem konkrete Handlungen nachgewiesen werden könnten".  

Man ermittle nun unter anderem wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. "Wir wissen allerdings nicht genau, gegen wen wir ermitteln", sagte Castagna dem Bericht zufolge. "Wir wissen nicht, wer wann auf wen eingeschlagen hat - und das wird auch schwer zu klären sein." Einen ethnischen Konflikt oder rassistischen Hintergrund der Tat schloss Castagna "Spiegel Online" zufolge aus. "Das muss man wohl als Streit unter Verwandten einordnen", sagte sie.

Eine Obduktion des verstorbenen Mannes wurde angeordnet und soll die genaue Todesursache klären, hieß es seitens der Polizei.

mod / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.